Geburtshaus von Hermann Hesse in Calw

Am Marktplatz 6. Auf den Tafeln steht, dass die Familie von 1874 bis 1881 in diesem Haus wohnte und Hermann Hesse hier am 2. Juli 1877 geboren wurde.

Hermann-Hesse-Museum in Calw

Am Marktplatz 30, im "Haus Schüz". In den Räumlichkeiten wird neben Hesses Literatur und seinen Kunstwerken und Fotos auch sein Leben in Calw näher dokumentiert. Darüber hinaus finden hier Wechselausstellungen statt.

Die Hermann-Hesse-Statue auf der Nikolausbrücke in Calw

Zu Ehren des großen Sohnes der Stadt Calw wurde diese Statue aufgestellt.
Hermann Hesse befindet sich nicht nur aufgrund seines Lebenswerks in prominenter Umgebung. Er zählt zu den Nachfahren des württembergischen Theologen und Reformators Johannes Brenz (geboren 1499 in Weil der Stadt, gestorben 1570 in Stuttgart). Damit ist er mit Persönlichkeiten wie den Dichtern Wilhelm Hauff, Ludwig Uhland und Bertolt Brecht verwandt, genauso wie mit dem Komponisten Friedrich Silcher, dem Theologen Dietrich Bonhoeffer und der Familie von Weizsäcker.

Der Holzmarkt in Tübingen

Auch dieser Ort ist mit dem großen Hermann Hesse verbunden. Hier arbeitete er von 1895 bis 1899 in der Buchhandlung Heckenhauer, zu erkennen am roten, beleuchteten Haus auf der rechten Seite.

Wohnhaus und Hermann-Hesse-Museum in Montagnola im Tessin

Von 1919 bis zu seinem Tod im Jahre 1962 wohnte der Autor, Dichter und Nobelpreisträger Hermann Hesse im Tessin. Hinten ist das Casa Camuzzi zu sehen, wo er lange lebte. Im Vordergrund befindet sich der Torre Camuzzi, der sein Museum beherbergt. Neben dem großartigen Einblick in sein Schaffenswerk und den zahlreichen persönlichen Gegenständen, die man hier besichtigen kann, kann man auch viele seiner Bücher in diesem Museum kaufen. Es ist ein sehr ruhiger und einladender Ort, der sich wunderbar zum Entspannen eignet.

Grab von Hermann Hesse in Gentilino im Tessin

Unweit seines ehemaligen Wohnortes Montagnola liegt der Friedhof Sant`Abbondio. Hier befindet sich die Grabstätte von Hermann Hesse und seiner Ehefrau Ninon Hesse-Ausländer, die 1966, also vier Jahre nach ihm, beigesetzt wurde. Es ist ein sehr gepflegtes Umfeld mit vielen kunstvollen Grabmälern, so wie man sie oft auch in Italien sehen kann.

Hayingen

Hayingen ist eine Stadt auf der Schwäbischen Alb und liegt im südlichen Teil des Landkreises Reutlingen. Im Kernort und fünf Ortsteilen leben ungefähr 2.200 Menschen. Die Gemeindefläche beträgt 63,31 Quadratkilometer, und so kommt es auch, dass sich nur 35 Menschen einen Quadratkilometer teilen müssen. Die Höhe beträgt durchschnittlich 661 Meter ü. NN. Außerdem grenzt das Gemeindegebiet an den Alb-Donau-Kreis.

Stadtbild in Hayingen

Hayingen ist überaus ländlich geprägt. Überall trifft man auf Bauernhöfe, Felder und Wiesen. Auch die Waldwirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil des Auskommens. Durch das Gebiet fließt die Große Lauter, ein Fluss, der bei Gomadingen in einem Quelltopf entspringt und nach gut 35 Kilometern in die Donau mündet. Ihr Tal wird gesäumt von kleinen Dörfern, Wacholderheiden und romantischen Burgen. Dadurch hat Hayingen auch Anteil am Tourismusbetrieb auf der Schwäbischen Alb.

 Im Lautertal bei Anhausen

Die kleine Stadt liegt in einer natürlichen Landschaft, die sich den ursprünglichen Charakter bis heute bewahrt hat. Das schätzen viele Besucher, die hierher kommen. Man kann nicht nur angenehme Rad- und Wanderferien verbringen, sondern natürlich auch Kultururlaub machen. In der Region befinden sich viele weitere Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel die Universitätsstadt Tübingen mit ihren engen Gassen und studentischen Kneipen, Reutlingen mit seiner Altstadt und Einkaufszonen, das barocke Münster in Zwiefalten oder der Bussen, Hausberg Oberschwabens mit seiner Wallfahrtskirche und Burgruine. An klaren Tagen kann man von hier oben die Alpenkette sehen.

 Indelhausen

Jeder kann sich hier sein Erlebnisprogramm zusammenstellen, wie es ihm beliebt, und ein Aufenthalt in Hayingen wird garantiert nie langweilig werden !

Sehenswürdigkeiten in Hayingen

Obgleich der geringen Einwohnerzahl und der Abgeschiedenheit verfügt Hayingen über einen intakten alten Stadtkern. Vielfach sind hunderte Jahre alte Gebäude bis heute erhalten, dazu zählt auch eine Stadtmauer. Sie stammt aus der Zeit um 1200. Bei der Badgasse stehen noch zwei gut erhaltene Teile des Bauwerks.

Der Kappenturm ist ein Teil der mittelalterlichen Stadtmauer

Einmal ein länglicher, überdachter Teil mit Wehrgang und wenige Schritte weiter ein Stadtmauerteil mit Wehrgang und dem sogenannten Kappenturm. Um ihn rankt sich sogar eine alte Sage. Das laut Chronik älteste Gebäude der Stadt stammt von 1536 und ist das Alte Spital. Es nimmt fast die gesamte Länge der Spitalgasse ein und wurde am Valentinstag 1536 vom Stadtherrn Schweickhart von Gundelfingen als Armenhaus gestiftet.

Altes Hayinger Spital

Sofort ins Auge fällt dem Besucher der Marktplatz mit dem Fachwerkrathaus. Es wurde in der Zeit um 1600 erbaut und diente einst als Kaufhaus. Nebenan stehen das Alte Kaufhaus aus dem 16. Jahrhundert und die Zunftstube. Dies ist der ehemalige Sitz der örtlichen Handwerker mit einem Arkadengang.

Kirchen als Spiegel der Bevölkerung

Überragt wird der Marktplatz außerdem von der Sankt-Vitus-Kirche. Ihre Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Gedacht war sie als Wehrkirche, jedoch wurde sie im Dreißigjährigen Krieg zerstört und 1724 mit einem hallenartigen Saal und Zwiebelturm ausgestattet. Der Innenraum enthält bis heute viele Elemente des Barock, darunter auch sakrale Malereien sowie der Altar.

 Inneres der Sankt-Vitus-Kirche

Einen weiteren Kirchenbau findet man etwas abseits, direkt am Friedhof mit der Liebfrauenkapelle. Ihre Entstehungszeit liegt um 1300, und im 18. Jahrhundert wurde sie erweitert. Umfangreiche Bestandteile des Barock sind das Markenzeichen der Kapelle. Sakrale Skulpturen, ein barocker Altar und eine Mariengrotte befinden sich hier. 1980 wurde die Kapelle renoviert. Auf dem umgebenden Friedhof befinden sich in die Mauer eingelassene Grabsteine bis ins 16. Jahrhundert.

Die Liebfrauenkapelle ist wahrlich ein Kleinod

Wer als Besucher mehr als nur entdecken will, sollte eine Stadtführung wählen. Sie beginnt vor dem Verkehrsamt in der Kirchstraße 15 und findet in der Hauptsaison in den Sommermonaten statt. Die Leitung übernimmt Rita Goller, der Unkostenbeitrag beträgt 1 Euro. Dabei erfährt der Besucher mehr über den historischen Stadtkern Hayingens und das Leben seiner Bewohner in früheren Zeiten.

Alb-Ausflüge rund um Hayingen

Das bekannteste touristische Ziel rund um Hayingen ist die Wimsener Höhle. Sie ist die einzige befahrbare Höhle mit fließendem Wasser in Deutschland. Sie hat eine Gesamtlänge von 725 Metern. Fährmänner geleiten der Besucher mit dem Stocherkahn auf 70 Metern hinein und erzählen Details zur Entstehung und der Geschichte.

Entdeckungstour durch das Digelfeld

Vor den Toren Hayingens liegt das Digelfeld, ein 121 Hektar großes Naturschutzgebiet. Es ist die größte Wacholderheide der Schwäbischen Alb. Man findet hier geschützte Pflanzen und Insekten. Im hinteren Bereich befindet sich ein Trockental. Im vorderen Bereich kann man einen Abstecher auf den Runden Burren unternehmen, einen Aussichtspunkt mit einem großartigen Panorama auf die Landschaft.

Auf dem Runden Burren

Die Burghaldefelsen befinden sich dort, wo das Fichteltal in das Lautertal hinabführt. Zugänglich sind sie von Alt-Hayingen, einem vorgeschichtlichen Siedlungsplatz zwischen Hayingen und Indelhausen. Von diesen Felsen hat man einen Ausblick auf die Wacholderheide und das Fichteltal. Vorsicht ist geboten, denn die Felsen sind nicht gesichert.

 Burghaldefelsen

Die Lauterbrücke überquert die Große Lauter im Tal bei Hayingen-Münzdorf. Sie ist mit Skulpturen und einer Gedenktafel versehen, und symbolisiert die Geschichte des Wassers in der kargen Albgegend. An dieser Stelle mussten früher die Bewohner das Wasser für ihr Vieh schöpfen, ehe sie an die öffentliche Versorgung angeschlossen wurden.

 Lauterbrücke

Ein einzigartiges Ausflugsziel für Kulturfreunde ist das Naturtheater Hayingen. Hier führen Laienschauspieler und Tiere Volkstheater unter freiem Himmel auf. Diese finden in den Sommermonaten und bei jedem Wetter statt. Alles wird in gut verständlichem Schwäbisch dargeboten.

Burgen und Schlösser in Hayingen

In der Nähe von Hayingen-Münzdorf steht die Burg Derneck auf einem Bergsporn über dem Lautertal. Sie wurde von Degenhart I. von Degeneck vor 1350 erbaut. Die Ruine ist gut erhalten und bietet zwei Aussichtsterrassen mit einem Panorama ins Lautertal bis auf die Anhöhen hinter Hayingen. Rund um den Burghof liegen Wirtschaftsgebäude, die vom Wanderheim des Schwäbischen Albvereins genutzt werden. Hier kann man sich mit Kaffee und Kuchen versorgen.

Die Burg Derneck beherbergt auch ein Wanderheim

Etwa zwei Kilometer entfernt von Hayingen findet man die Ruine Maisenburg. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war der Sitz des gleichnamigen Rittergeschlechts. Sie wurde verhältnismäßig lange, bis hinein ins 19. Jahrhundert genutzt, und verfiel danach. Seit 1991 wurde sie instand gesetzt. Die frei zugängliche Anlage verfügt über eine staufische Schildmauer, Reste eines Steinhauses und einen Gewölbekeller.

 Maisenburg

Auf der anderen Talseite liegt die mittelalterliche Ruine Schülzburg über dem Ortsteil Anhausen. Sie wurde von dem Geschlecht der Freiherren Speth erbaut und 1884 durch einen Brand zerstört. Im gesamten ab hier folgenden autofreien Lautertal gibt es eine Reihe weiterer Burgen, die sich im Rahmen einer Fahrradtour leicht entdecken lassen. Dazu gehört zum Beispiel die nur wenige Kilometer entfernte Ruine Wartstein.

Ruine Schülzburg

Das Schloss Ehestetten findet sich im gleichnamigen Ortsteil. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist heute in Privatbesitz. Zu sehen sind noch die eindrucksvolle Fassade vom Beginn der frühen Neuzeit, die Rundtürme an den Ecken und Teile der Befestigung, die nicht mehr ganz erhalten ist.

Übernachtung in Hayingen

Hayingen ist immer schon ein gastfreundlicher Ort gewesen, und daher hat der Besucher hier eine große Auswahl an verschiedensten Unterkünften. Die Qualität wird dabei groß geschrieben. Hier stört kein Durchgangsverkehr, die Landschaft der Schwäbischen Alb lädt zu Entdeckungen ein, und trotz der Abgeschiedenheit muss man auf nichts verzichten. Die Vorteile Hayingens entdecken auch immer mehr Menschen aus den Nachbarländern, zum Beispiel aus den Niederlanden und aus Frankreich.

Indelhausen im Lautertal mit Flair-Hotel Gasthof Zum Hirsch

Feriendorf Lauterdörfle
 
Wer individuell reisen möchte, aber trotzdem viele Freizeitmöglichkeiten vor Ort finden möchte, sollte sich näher über das familienfreundliche, autofreie Feriendorf Lauterdörfle informieren. Es liegt etwas außerhalb der Kernstadt, aber gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Hier gibt es das Restaurant "Lauterstüble", Grillplätze, eine Aktionshalle mit Tischtennis und Tischfußball, Freiluftschach, einen Sportplatz, Sauna, Fitnessraum und Nordic Walking. Es werden Kanutouren auf der Donau angeboten. Weiterhin befindet sich das Feriendorf in einer einmalig ruhigen und idyllischen Landschaft. Es ist der ideale Startpunkt für Wanderungen über die Albhochfläche und ins Lautertal.

Lauterdörfle

Hotels, Gasthöfe und Ferienwohnungen

Hayingens Zimmer in den Hotels und Gasthöfen sind gemütlich und gepflegt. Einen Namen hat das Biohotel Rose im Ortsteil Ehestetten. Hier wird Wert auf gesunden Urlaub gelegt, auch das Essen im hauseigenen Restaurant liegt auf der Biolinie. Es befindet sich an einer ruhigen Straße, die in ein kleines Dorf führt. Hier genießt der Besucher die ländliche Gastlichkeit.

Gästehaus Rose in Ehestetten

* Im Ortsteil Indelhausen befindet sich das Flair-Hotel Gasthof Zum Hirsch. Es verfügt über Fitnessraum, Sauna, Solarium, Internetzugang sowie W-LAN und ist ein idealer Startpunkt für Touren in das Lautertal.

* Im Nachbardorf Anhausen liegt der Gasthof Adler. Auch er ist gut geeignet für Wander- und Radtouristen, da hier das autofreie Lautertal beginnt, das bis zur Donau führt.

* Wer in Hayingen direkt eine Unterkunft sucht, ist im Gasthaus Zum Kreuz gut aufgehoben. Er bietet gepflegt und zweckmäßig eingerichtete Zimmer im Stadtkern. Hier kann der Besucher das alte Flair Hayingens entdecken, hat es aber auch nicht weit in die Natur.

* Gleich daneben liegt in der Hayinger Brunnenstraße die Pension Adler in einem alten Fachwerkhaus. Hier wohnt der Gast gemütlich und rustikal, ein Restaurant steht auch zur Verfügung.

* Zimmer mit Frühstück, Halb- oder Vollpension lassen sich auch in der Pension Ott in der Münsinger Straße buchen. Hier kann der Gast zusätzlich auf ein Café und ein Restaurant zurückgreifen.

 Gästehaus Adler und Gasthaus zum Kreuz

Da in Hayingen die Gastfreundlichkeit groß geschrieben wird, bemühen sich auch die Betreiber der Ferienwohnungen, Touristen aus nah und fern schöne Ferien zu unterbreiten. Wer also lieber seine eigenen Wände um sich hat, und sein Programm auch selbst gestalten will, hat die Auswahl zwischen einer Vielzahl an privaten Unterkünften. Diese befinden sich teils in sehr ländlicher, aber gepflegter Umgebung.

Bad Urach, Residenzschloss der württembergischen Grafen

Der Palast des württembergischen Herrschergeschlechts wurde 1443 von Graf Ludwig I. erbaut. Er war der Sohn von Graf Eberhard IV. (1388-1419) und Henriette von Mömpelgard (1383-1444). Sie gehören zu den Vorfahren von Eberhard Bidembach (1528-1597), Prälat in Bebenhausen, der die Tochter des Reformators Johannes Brenz, Sophie, heiratete. Von diesen ergeben sich weitere Verwandtschaften zu berühmten Leuten wie Wilhelm Hauff, Ludwig Uhland oder auch der Familie von Weizsäcker.

Bad Urach, Altstadt mit der Amanduskirche


Bad Urach, der Brühlbach am Albtrauf

Das glasklare Wasser speist den Wasserfall und verleiht ihm eine magische Energie.

Bad Urach, der Uracher Wasserfall

Nachdem man die Treppenstufen hinaufgestiegen ist, steht man vor einem beeindruckenden Naturspektakel.

So präsentiert sich der Wasserfall von oben.

Im Brühlbachtal bei Bad Urach

Der Wanderweg entlang des Brühlbachs bietet eine gute Aussicht zur Burgruine Hohenurach, und führt zum Uracher Wasserfall.

Bad Urach, Blick ins Kurgebiet vom Maisental aus


Naturschutzgebiet Kälberberg-Hochberg bei Rietheim


Roter Brummer auf dem Münsinger Bahnhof

Lange Zeit war der Bahnhof im wahrsten Sinne von der Welt abgekoppelt. Seit wieder Züge fahren, gibt es Verbindungen nach Gomadingen, Kleinengstingen und Schelklingen, von dort weiter nach Ulm. Die Schienenbusse bringen an den Wochenenden die Gäste zu Ausflugszielen auf der Alb.

Ein Leckerbissen für Eisenbahnfans...

...und ein Vergnügen für Radfahrer und Wanderer, die damit bequem ihr Ziel erreichen.


Das Ulmer Münster an einem Abend des Jahres 1941


Ulmer Münster, vom Chorgestühl

Schöne Aufnahme für Kunstkenner: Pythagoras von Jörg Syrlin

Westerheim, Vergnügungen im Familienpark

Neben den Tieren sorgen das Kinderkarussell, die Schiffsschaukel und eine Sommerbobbahn für reichlich Spaß.

Westerheim, Berberaffe im Familienpark

Die Attraktion liegt zwischen Reutlingen und Ulm.
Hier tummelt sich allerlei interessantes Getier.