Tübingen, Schloss Hohentübingen

Schloss Hohentübingen wird als castrum twingia erstmals im Jahre 1078 erwähnt, als Kaiser Heinrich IV. auf seinem Rückweg nach Canossa die Burg des Grafen Hugo von Tübingen belagert. Diese nahm in etwa die Fläche des heutigen Schlosshofes ein. Im 12. Jahrhundert ernannten sich die Grafen von Tübingen zu Pfalzgrafen. 1342 musste der Hohentübingen an Württemberg verkauft werden.

Innenhof vom Tübinger Schloss

Herzog Ulrich, Nachfolger von Universitätsgründer Graf Eberhard im Bart, begann mit den ersten Umbauten wenige Jahre nach dessen Tod. Weitere folgten im 16. und 17. Jahrhundert durch den Bau des Schlosstores und der Bastionen. 1979 bis 1994 wurde das Schloss modern renoviert und beherbergt seitdem das Archäologische Institut sowie das dazugehörige Museum der Universität Tübingen.

 Eingang zum Museum

Dem Besucher wird Zeitgeschichte aus über 40.000 Jahren präsentiert. Legendär sind die seltenen figürlichen Darstellungen der Steinzeit aus Mammutelfenbein, die in der Ulmer Gegend gefunden wurden, und die gut sortierte Ägypten-Sammlung.