Eningen, Erntezeit im Obtal

Nun sind die Obstbaumwiesen wieder voller Früchte. Das freut die Besitzer und natürlich auch die Wanderer, die sich an den schönen Eindrücken sattsehen können.


Schloss Lichtenstein um 1900

Diese Bilder stammen von alten Platten, die vor wenigen Jahren bei einem Fotografen entwickelt wurden. Die Ergebnisse sind erstaunlich und geben Einblick in eine lange zurückliegende Zeit.



Reutlingen-Betzingen, Trachtenbild


Reutlingen, Baustelle Scheibengipfeltunnel

Ende September 2012 stehen auch schon Baracken für die Bauarbeiter am Südeingang. Darüber hinaus wurde eine Behelfsbrücke errichtet. Viele Leute aus nah und fern kommen hierher, um sich die Baustelle anzuschauen. Diese Ansichten hat man vom Schönen Weg aus.


Reutlingen, Eninger Weg/HAP-Grieshaber-Weg

Für den Bau des Scheibengipfeltunnels wurden einige Straßen in der Umgebung des Reutlinger Südbahnhofs umgeleitet. Ende September 2012 haben die Tunnelarbeiten noch nicht begonnen, aber sie sind in Kürze geplant. Das hier sichtbare Stück soll später wieder überdeckelt werden.


St. Johann, Wetterstation

Sie steht in der Nähe des Fohlenhofs auf einer großen Wiese am Rande des Leimbergs.

St. Johann, Rohrauer Hütte

Das Naturfreundehaus unweit des Rutschenfelsens wird von der Ortsgruppe aus Metzingen betrieben und verfügt über 20 Betten. Im Erdgeschoss befindet sich eine Wirtschaft, wo Wanderer kleine Speisen, Snacks und Getränke kaufen und verzehren können.

St. Johann, Weitblick vom Rutschenfelsen

Im Bild die Ruine Hohenurach, wo man, wenn man genauer hinschaut, auch ein paar Besucher erkennen kann, die an der Aussichtsterrasse stehen.

St. Johann, Rutschenfelsen

Aussicht auf den Runden Berg, das Brühlbachtal und die Ruine Hohenurach, dahinter die Kurstadt Bad Urach.

St. Johann, Ernst-Camerer-Gedenkstein

Am Rutschenfelsen gibt es nicht nur gute Bänke, sondern auch einen Gedenkstein für einen der Gründer des Schwäbischen Albvereins.

St. Johann, Schutzhütte am Rutschenfelsen

Hier wird oft und gerne gerastet. Neben der Hütte gibt es einen Grillplatz und Sitzmöglichkeiten.

St. Johann, Rutschenhof-Brünnele

Auf einer Freifläche am Rande des Albtraufs liegt das Rutschenhof-Brünnele. Es handelt sich um eine Doline, in der eine Quelle entspringt. Ein Pfad führt hinunter zum kühlen Nass.

St. Johann, Gelände vom Fohlenhof

Mehrere alte, schön sanierte Nebengebäude gruppieren sich um das Haupthaus. Gestütshof und Fohlenhof gehören zum Haupt- und Landgestüt Marbach. Dahinter gibt es einen Aussichtspunkt mit Blick in das Gütersteiner Tal und zum Runden Berg.

St. Johann, Weide am Fohlenhof

Sattes Grün am Albtrauf für fröhliche Pferde

St. Johann, Fohlenhof

Junge Pferde grasen auf der Weide vor dem Fohlenhof.

St. Johann, Lindenallee

Am Gestütshof bietet sich die Möglichkeit für eine schöne Wanderung zum Albtrauf. Eine asphaltierte Straße führt zum Fohlenhof. Hochgewachsene Linden spenden im Sommer kühlen Schatten.

St. Johann, Gestütshof

Von dem Gestüt, gelegen auf der Albhochfläche zwischen Eningen und Würtingen, leitet sich auch der Name der Gemeinde ab. Das gemütliche Restaurant bietet gutes Essen an. Jedes Jahr findet hier im September das beliebte Kartoffelfest statt. An zahlreichen Ständen werden dann kulinarische Spezialitäten rund um die Kartoffel dargeboten.

Stuttgart, TGV am Hauptbahnhof

Mit dem französischen Hochgeschwindigkeitszug in rund drei Stunden und vierzig Minuten von Stuttgart über Karlsruhe und Straßburg nach Paris Est. Der Morgenzug beginnt schon in München mit Zwischenhalten auch in Augsburg und Ulm.

Friedrich List

Verschiedene Orte und Gebäude in Reutlingen und anderswo erinnern an den berühmten Reutlinger Sohn, Ökonom und Eisenbahnpionier, der bei dem Aufbau der modernen Industriewirtschaft eine führende Rolle spielte. Er wurde 1789 in einem Haus in der Wilhelmstraße geboren und schied 1846 in Kufstein durch Freitod aus dem Leben.

Porträt von Friedrich List, nach einer Lithografie von Josef Kriehuber, 1845

Friedrich List war der Ansicht, dass die Kleinstaaterei den Menschen und dem freien Handel in Deutschland schade und vertrat deswegen in zahlreichen Schriften die baldige Gründung eines Zollvereins. Die einheitliche Vereinbarung sollte dann den Transport von Waren über alle Ländergrenzen hinweg möglich machen. Darüber hinaus sollte der Bau von Eisenbahnstrecken dazu beitragen, dass die Industrialisierung in Deutschland voranschreitet, und damit die Wirtschaft und das Einkommen aller Bewohner gedeiht.

Die Theorien, die Friedrich List entwickelte, waren für die damalige Zeit sehr fortschrittlich und hätten zweifellos noch heute Bestand. Er geriet jedoch bald gegenüber den einflussreicheren Nationalökonomen wie Adam Smith ins Hintertreffen und stürzte sich in andere Projekte. Friedrich List war ein Reisender und ein erfahrener Mann. Er lebte unter anderem einige Jahre in den USA und in Frankreich.

Friedrich-List-Gedenkstätten

Auf der linken Seite, ein Gebäude nach dem roten Haus in der Wilhelmstraße 64, wurde Friedrich List geboren. Es ist leider nicht mehr im Originalzustand. Heute befindet sich hier die Osiander`sche Buchhandlung.

Zu Ehren von Friedrich List: Hier als Denkmal vor dem Hauptbahnhof in Reutlingen. Der dortige Listplatz trägt seit Jahrzehnten seinen Namen.

Das Listdenkmal am selben Standort um 1910...

...und im Jahre 1930.

Und hier das Friedrich-List-Denkmal in Form einer Büste. Dieses befindet sich an der Westseite der Haupthalle des Leipziger Hauptbahnhofs.

Leipzig ist die Stadt, wo Friedrich List nach seiner Rückkehr aus Amerika 1832 lebte und an der Entwicklung einer Bahnstrecke Leipzig-Dresden mitarbeitete. Eine Verbindung, die tatsächlich realisiert wurde und heute sogar für ICE-Züge ausgebaut ist. Unweit des Bahnhofs gibt es am Beginn der Eisenbahnstraße in der Leipziger Neustadt auch noch einen Friedrich-List-Platz.

 Das Leipziger Listhaus steht am Friedrich-List-Platz.


Logo auf dem Listhaus

Die Stadt Kufstein erinnert mit einer Liststraße an den berühmten Ökonom, an deren Ende das Friedrich-List-Denkmal steht. Die Karte ist von 1907.

Neben den Straßen und Einrichtungen, die seinen Namen tragen, wurde Friedrich List anlässlich seines 200. Geburtstages auch mit einer Briefmarke der Deutschen Bundespost im Nennwert von 170 Pfennig geehrt, die am 13. Juli 1989 erschien. Die Deutsche Demokratische Republik gab ebenfalls 1989 eine Briefmarke im Nennwert von 15 Pfennig heraus. Auf dieser wird er sowohl zu seinem Geburtstag als auch als Erfinder der ersten deutschen Ferneisenbahn Leipzig-Dresden gewürdigt.

In der Reutlinger Kaiserstraße 47 gibt es eine List-Apotheke (rechts).

Friedrich-List-Straßen und -plätze

Gemeinden in ganz Deutschland erkannten die Leistung des Reutlingers Friedrich List und benannten Straße und Plätze nach ihm.

Der Reutlinger Listplatz, an dem sein Denkmal auf der rechten Seite steht. Das linke Gebäude ist der Kronprinzenbau, daneben der Kaufhof. Nur knapp 400 Meter von hier gibt es auch noch eine Liststraße.

Ältere Ansicht der heutigen Friedrich-List-Straße in Lichtenstein-Unterhausen aus dem Jahre 1913, mit Blick auf den Gießstein (789 m).

Am Beginn der Leipziger Eisenbahnstraße, in fußläufiger Entfernung zum Hauptbahnhof, liegen der Friedrich-List-Platz und das Listhaus. Im Leipziger Stadtteil Althen an der Grenze zu Borsdorf ist die Friedrich-List-Straße nach ihm benannt. Auch in Borna, Wurzen, Riesa und Radebeul erinnern Straßennamen an ihn. Ein weiterer Friedrich-List-Platz liegt in der Dresdener Südstadt, nur wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt.

 Straßenschild mit Beschreibung am Leipziger Friedrich-List-Platz

Südseite

Straßenbahnhaltestelle Friedrich-List-Platz

Friedrich-List-Gymnasium in Reutlingen

Hier ging Friedrich List zur Schule: Das ehemalige Barfüßerkloster aus dem 16. Jahrhundert war später die Lateinschule. Das prachtvolle Gebäude befindet sich in der Kanzleistraße 28. Heute trägt es den Namen Friedrich-List-Gymnasium.

Ein Teil der Klassen des Friedrich-List-Gymnasiums wird im Spitalhof am Marktplatz unterrichtet.

Um 1930 hieß die Schule nur "Gymnasium", wenig später wurde sie umbenannt.

Friedrich-List-Halle in Reutlingen


Die bisherige Reutlinger Festhalle, die nach Tonqualität und Ausstattung den heutigen Standards nicht so arg gerecht wird. Daher wurde im Jahre 2008 der Bau einer neuen Stadthalle gegenüber dem Tübinger Tor beschlossen.

Friedrich-List-Halle von der Seite, Juni 2007

Eine Ansicht im September 2009

Seitenansicht im September 2009