Die Lauterbrücke bei Münzdorf

Die Lauterbrücke ist Teil der Kreisstraße 6750 und liegt unterhalb der Burg Derneck in der Nähe von Hayingen. Schon im 19. Jahrhundert gab es hier eine Holzbrücke, und im Jahre 2001 wurde sie in ihrer heutigen Form fertiggestellt.

Auf der Brücke, die mit einem Fußgängerweg ausgestattet ist, hat man eine gute Rundumsicht. Darüber hinaus sind auf ihr zwei Skulpturen angebracht, die ihre Geschichte verdeutlichen sollen. Nähere Details dazu finden sich auch auf den Tafeln unterhalb der Skulpturen.

Lonsingen, Hüle mit Auferstehungskirche

In der Ortsmitte von St. Johann-Lonsingen befindet sich der mehrere Meter breiter Brunnen, Hüle genannt. Aus ihm schöpften die Bewohner über Jahrhunderte ihr Wasser. Dieses war früher auf der Alb sehr wertvoll, da der Boden sehr durchlässig ist und der Regen schnell versickert. Außerdem gibt es nicht überall Täler, die von Flüssen durchzogen werden. Daher war die Gegend um solch einen Brunnen eine gute Siedlungsstelle. Oberhalb steht die erst in jüngerer Zeit erbaute evangelische Auferstehungskirche.


Schwäbische Alb 9. Dezember 1903

Ansichten vom Schloss Lichtenstein, der Ruine Reussenstein und dem Teckturm. Gestempelt am 9. Dezember 1903 um 7:30 PM und verschickt innerhalb von Großbritannien, von Stirling nach London-Chiswick.

Reutlingen mit Achalm und Georgenberg, 26. Mai 1924

Ein ungewöhnlicher Blick auf die Stadt. Der Standort könnte in der Nähe vom Listhof Richtung Ohmenhausen sein, rechts wäre dann der Wasenwald zu sehen.

Gruss aus Reutlingen 7. Juli 1906

Eine Mehrbildkarte vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Zu sehen eine komplette Stadtansicht, die Obere Wilhelmstraße, das Pomologische Institut, Schloss Lichtenstein, die Frauenarbeitsschule und unten ein Betzinger Trachtenpaar.

Eningen, Lager St. Johann

Auf der Eninger Weide befand sich einst ein Lager aus verschiedenen Baracken. Es wurde in den 1930er Jahren errichtet und diente erst als Sportschule, dann als Reichsausbildungslager. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren hier Flüchtlinge untergebracht. Heute ist das Gelände ein Parkplatz, wo die Besucher der nahe gelegenen Erholungslandschaft mit Wildgehege ihr Auto parken können.

An der etwa 500 Meter langen Zufahrt von der Landesstraße zum Parkplatz stehen noch zwei Teile des Eingangstores. Diese Aufnahme stammt vom Juli 2008. Damals waren sie in sehr schlechtem Zustand. Aufgrund dessen wurden sie kurze Zeit später restauriert und erstrahlen heute wieder frisch verputzt und weiß getüncht, als bleibendes Denkmal der Eninger Ortsgeschichte.

März 2008

Ringingen, Ruine Ringelstein

Ein magischer Ort liegt tief im Wald in der Nähe des Burladinger Ortsteils Ringingen. Die Burganlage wurde im Mittelalter erbaut, einige Teile wie der hier zu sehende Turm sind bis heute erhalten. Nur ein kleines Schild weist den Weg zu der Stelle, aber auf den Karten des Schwäbischen Albvereins ist die Lage genau eingezeichnet.

Salmendingen, St.-Nepomuk-Brunnen

Sommerlicher Blumenschmuck macht den Brunnen des kleinen Albdorfes noch schöner.

Melchingen, Windpark Himmelberg

Er liegt auf einer Anhöhe über Melchingen und wurde bereits Mitte der Neunzigerjahre errichtet. Die elektronische Tafel im Vordergrund zeigt normalerweise die aktuellen Daten wie Leistung und Drehzahl an.

Mähdrescher auf der Alb bei Melchingen

Landwirtschaftliches Leben weitab von jeder Großstadthektik

Eningen, Blick vom Bürzlenberg

Auf dem Bürzlenberg: Eningen mit Achalm (Vordergrund), Pfullingen mit Georgenberg und mittig Reutlingen. Hinter dem Eninger Naturfreundehaus führt ein bequemer Wanderweg zu diesem Aussichtspunkt. Neben einigen Ruhebänken befindet sich hier noch eine Grillstelle.

Unten noch die letzten Häuser des Eninger Wohnviertels Wenge, darüber schon Reutlingen und die Schnellstraße nach Tübingen zu sehen. Wenn man genau hinschaut, erkennt man den silbernen Gaskessel. Darüber liegen die Härten und dann geht es hinab ins Neckartal nach Tübingen. Im Dunst erscheinen die Ausläufer des Schwarzwalds.

Blick über Pfullingen und Reutlingen

Schönes Panorama beim Pfullinger Waldcafé: Reutlingen liegt einem zu Füßen, dahinter noch das Neckartal. Hinter den beiden Hochhäusern auf der rechten Hälfte kann man den Fernmeldeturm Waldenbuch erkennen. Für eine nähere Ansicht bitte das Bild anklicken und vergrößern.

Orchideenwiese am Ursulaberg bei Pfullingen

Im Verlauf des Mai sprießen die Orchideen aus dem Boden, und im Juni stehen sie in voller Blüte. Die Orchideenwiese zu finden ist nicht schwer. An der Pfullinger Martinskirche den Elisenweg in Richtung Übersberg hoch. Vor dem Grillplatz biegt man rechts zum Waldcafé ab. Kurz vor dem Parkplatz führt ein Wanderweg den Berg hinab. Dann geht es die erste Möglichkeit links hinein und zwischen den Obstbaumgütle immer geradeaus. Am Ende dieses Weges steht man schon im Naturschutzgebiet, wo die Orchideen wachsen.

Eine blühende Wiese mit Blick auf den Pfullinger Georgenberg. Man sieht, der Besuch am Ursulaberg lohnt sich.



Das Naturschutzgebiet an den Hängen des Echaztals



Laichingen

Rund um Laichingen im Alb-Donau-Kreis gibt es eine sanfte Erholungslandschaft, die alle Vorteile der Schwäbischen Alb bietet. Ob blühende Wiesen, grüne Wälder oder typische Wacholderheiden, hier gibt es viele Schönheiten zu entdecken. Im Winter sind die Loipen gespurt, und im nahe gelegenen Westerheim ist auch Abfahrtsski möglich.

 Sankt Alban

Nicht nur die Umgebung, auch der alte Stadtkern lohnt einen Besuch: Die evangelische Kirche Sankt Alban ist mittelalterlichen Ursprungs und verfügt über eine Ringmauer und Wehrgang. Ab dem 17. Jahrhundert wurde sie mit den Merkmalen des Barock ausgestaltet. In den Nebengebäuden befindet sich die Kirchenburg, die heute vom Weberei- und Heimatmuseum genutzt wird. Dabei handelt es sich um ein historisches Ensemble mit Fachwerkhäusern. Die Außenanlage ist begrünt und lädt zu einer Rast ein.

 Kirchenburg mit Museum

Im gesamten Stadtkernbereich gibt es noch alte ländliche Fachwerkhäuser, obwohl sich auch viel moderne Bauten darunter gemischt haben. Der lebhafte Marktplatz ist das Zentrum der Kleinstadt. Er besteht aus einer Grünanlage mit Denkmal und Verweilmöglichkeiten, die von der Bahnhofstraße umgeben wird. Rundherum findet man auch eine Auswahl Cafés und die meisten Geschäfte, wie in der Radstraße, die direkt vom Marktplatz abzweigt.

 Die Radstraße

Die Wacholderheide Eichberg liegt am nördlichen Rand von Laichingen in einem Naturschutzgebiet. Sie bildet ein kleines Tal, das zu beiden Seiten mit Wacholder bewachsen ist. An einem Ende steht hier das Schützenhaus, bis zu dem auch die Anfahrt möglich ist. Wanderwege führen von hier aus in alle Richtungen. Vom höchsten Punkt der Wacholderheide hat man eine Aussicht über die Schwäbische Alblandschaft und zur Stadt.

Wacholderheide Eichberg

Als bekannteste Sehenswürdigkeit gilt die Laichinger Tiefenhöhle. Es ist eine begehbare Schauhöhle im Süden der Stadt, die Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt wurde. Im Außenbereich befindet sich das Höhlenmuseum. Beide sind nur während der Sommersaison geöffnet. In Westerheim gibt es außerdem noch die Schertelshöhle, die ebenfalls besichtigt werden kann. Ein weiteres Highlight ist der dortige Familienpark mit verschiedenen Tierarten wie Lamas und Berberaffen und einer Sommerrodelbahn.

 Lama im Familienpark Westerheim

Laichingen hält also ein vielfältiges Programm bereit. Für kurzentschlossene Übernachtungsgäste ist der Campingplatz in Westerheim eine gute Wahl. Recht bequem hat man es in den Ferienwohnungen dieser Gegend. Die Abfahrt Merklingen an der A 8 Karlsruhe-Stuttgart-München liegt nur wenige Kilometer entfernt.

Schloss Herrenberg

Unmittelbar über der beschaulichen Herrenberger Altstadt befindet sich der Schlossberg mit der Ruine der erstmals im 13. Jahrhundert erwähnten Burg des Grafen Rudolf II. von Tübingen. Von dem Burggebäude sind noch einige Überreste vorhanden, und ein großes Stück der Wehrmauer hat die Zeiten überdauert.

Blick zur Schwäbischen Alb

Darüber hinaus gibt es einen Aussichtsturm. Von hier hat man ein erstklassiges Panorama auf die Stadt Herrenberg, das umgebende Gäu bis hin in den Schwarzwald und auf der anderen Seite zur Schwäbischen Alb. Weiter kann man den Burgberg als Ausgangspunkt für eine Wanderung in den Schönbuch und zum Herrenberger Waldfriedhof nutzen.

Blick ins Gäu mit Affstätt und Kuppingen

Lage: 71083 Herrenberg, Schloßberg. Anfahrt von Stuttgart über A 81, von Reutlingen/Tübingen oder Freudenstadt über B 28. S-Bahn ab Stuttgart bis Herrenberg.

Kloster Heiligkreuztal

Das Kloster Heiligkreuztal liegt am Übergang der Schwäbischen Alblandschaft nach Oberschwaben in der Nähe von Riedlingen, nur wenige Kilometer von der Donau entfernt. Heute dient es der Stefanusgemeinschaft als Domizil, Tagungszentrum und Raum für eigene Aktivitäten.

 Münster St. Anna

Zu der weitläufigen Anlage gehören zahlreiche historische Gebäude, wie ein Amtshaus, Herrenhaus, Mühle, Brauerei, Tore und dergleichen mehr. Zu den Eigenheiten zählen auch der Nonnenfriedhof und ein großer idyllischer Garten. Das geistliche Zentrum bildet das Münster St. Anna aus dem 16. Jahrhundert. Im Kreuzgang befinden sich bildliche Sakraldarstellungen an Decke und Wand. Auf dem Gelände gibt es außerdem ein Museum zur Geschichte des Klosters. Viele Gebäude stammen direkt aus dem späten Mittelalter oder wurden in dieser Zeit umgestaltet.

 Kreuzgang

Übernachtungsgäste können sich in schön eingerichteten Räumen wohl fühlen oder auf dem nahegelegenen Zeltplatz unterkommen. Für das leibliche Wohl sorgt die Klostergaststätte. Das Kloster ist täglich geöffnet, das Museum nur von April bis Oktober immer sonn- und feiertags.

 Herrenhaus und Amtshaus

Lage: 88499 Altheim-Heiligkreuztal, Am Münster. B 312 Reutlingen-Biberach oder B 311 Ulm-Tuttlingen bis Riedlingen, dann weiter über L 277 durch Altheim und Andelfingen zum Kloster Heiligkreuztal.