S`Bärbele vom Lichtenstein 1904

Eine wunderschöne Prägekarte, auf der es auch noch den Druckfehler "Leichtenstein" gibt, verschickt am 12. Mai 1904.

Schloss Lichtenstein 817 m ü. M.

Auf einer Ansichtskarte von 1935 mit Grüßen von "Herbert".

Tübingen, Chor der Stiftskirche

Der Chor mit Fürstlichen Grabdenkmälern, unter anderem dem von Graf Eberhard im Bart.

Das Donautal aus der Vogelschau

Gute Übersicht von Tuttlingen bis Sigmaringen: Diese alte Karte enthält alle wichtigen Orte der Gegend, wie das Kloster Beuron, die Burgen Wildenstein, Werenwag, Falkenstein, Dietfurt oder die Gemeinde Stetten am kalten Markt.

Beuron, Pater Raphael Walzer

Laut Wikipedia war Raphael Walzer (1888-1966) Erzabt von Beuron und musste als Gegner des Nationalsozialismus flüchten: http://de.wikipedia.org/wiki/Raphael_Walzer

Beuron, Erzabtei von Westen

Das Kloster ist ein prima Ausflugsziel im oberen Donautal. Bei dieser Aufnahme kommen die umgebenden Felsen besonders schön zur Geltung.

Tieringen, Lochenhörnle 956 m

Ein Teil der Balinger Berge. Richtung Süden wird die Alb am höchsten und es geht schon über die 1000er-Grenze.

Bad Imnau, Stahlbad

Kursaal und Badhaus, Fürstenbau, Josephsbau und Kindergenesungsheim

Bodelshausen, Butzensee

Hinterm Bahnhof und der Tübinger Straße versteckt, unweit des Ortseingangs von der B 27, befindet sich der Butzensee. Das kleine Gewässer ist Heimat von Enten und Fischen. Ein Trampelpfad führt ein Stück am Ufer entlang.


Kirchentellinsfurt, Rathaus

Der intakte dörfliche Kern, der auf einem Plateau über Echaz- und Neckartal liegt, zeichnet den Ort aus.

Kusterdingen, Bürger- und Kulturhaus

Im Haus "Beim Klosterhof" feiern Bürger und Vereine ihre Feste.

Pfullingen, Wanne

Unterhalb des Schönbergs, auf dem die berühmte "Pfullinger Unterhose" steht

Pfullinger Hallen

Eine besonders schöne Turnhalle vom Anfang des 20. Jahrhunderts, am Ortsausgang Richtung Unterhausen

Ulm, Häuser über der Stadtbefestigung

Bei schönem Wetter sind die Schirme aufgespannt. Über der Donau lässt es sich gut sitzen.

Ulm, Fischerviertel

Romantische Stimmung beim Zunfthaus der Schiffleute in der Fischergasse

Ulm, Münsterplatz mit Stadthaus

Das hochmoderne Stadthaus gehört seit den Neunzigerjahren fest zu Ulm dazu. Den Vordergrund bildet hier der Löwenbrunnen.

Donaupartie in Neu-Ulm

Ein Ausflug zur bayerischen Donauseite lohnt sich wegen dem schönen Panorama. Da sieht man das Fischerviertel mit der Stadtbefestigung und darüber hoch emporragend das Ulmer Münster.

Ulm, Blick zum Hauptbahnhof

Weit dehnt sich Ulm nach Westen aus. Oben der Hauptbahnhof, rechts daneben die Ludwig-Erhard-Brücke mit der B 19, darüber der Eselsberg.

Ulm, Blick zur St. Georgskirche

Die Besteigung des Münsters ist ein Spaß für sportliche und schwindelfreie Menschen. Hier der Blick Richtung Böfingen mit der katholischen Kirche St. Georg im Vordergrund.

Auingen, am alten Truppenübungsplatz

Die Münsinger Alb im April

Reutlingen, Heimatmuseum

Eine Augenweide von außen wie von innen: Hier lagert die Geschichte der Stadt. Archäologische Fundstücke, Gemälde, Schriften, berühmte Persönlichkeiten wie Friedrich List, Industriezeitalter oder ein kompletter Luftschutzkeller aus Kriegszeiten.

Reutlingen, Garten des Heimatmuseums

Der Garten hat mehrere Eingänge und ist im Sommer ein angenehmer Ort zum Verweilen. Auf dem Gelände sind viele alte Steindenkmäler zu sehen. Die mittelalterliche Kapelle wird bis heute für Hochzeiten genutzt.

Reutlingen, Stadtmauer

In der Jos-Weis-Straße sind Teile der Reutlinger Stadtmauer noch gut erhalten. Die umgebenden Häuser sind hübsch restauriert. Nicht weit von hier steht der Zwingerturm.

Truppenübungsplatz Münsingen

Ein völlig neues Erlebnis ist seit 2006 der in das Biosphärengebiet Schwäbische Alb einbezogene Ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen. Hier sind für den Besucher verschiedene Wege entlang von Wanderstrecken ausgewiesen, die es ermöglichen, die unzersiedelte Alblandschaft zu entdecken. Durch die jahrzehntelange militärische Nutzung des Geländes findet man es auf den ersten Blick heute so vor, wie es vor 100 Jahren aussah. Die Wege dürfen allerdings nicht verlassen werden, da Gefahr durch herumliegende Munitionsreste besteht. Von einigen Aussichtstürmen hat man den Platz und die Schwäbische Alb optimal im Blick.

Der Truppenübungsplatz vom Turm Hursch aus betrachtet

Altes Lager bei Münsingen-Auingen

Das Alte Lager kann derzeit im Rahmen einer Führung besucht werden. Schon am Eingang wird man von einem schönen Wärterhaus aus Backstein empfangen. Folgt man der Hauptstraße, sieht man links und rechts schöne renovierte Häuser, gelb angemalt, mit Fachwerk, so wie man sie um die Jahrhundertwende gebaut hat. Fast glaubt man, sich in die Kolonialzeit zurückversetzt zu fühlen, denn solche Motive hat man sonst auf den Postkarten aus Namibia. Das Verwaltungsgebäude in der Mitte des riesigen Lagers ist prunkvoll und ein schöner Bestandteil der gesamten Anlage. Teilweise kann man die Treppenhäuser begehen, eine Besichtigung von Innenräumen ist aber noch nicht möglich.

Hauptstraße im Alten Lager

Weiter hinten sind die Häuser eher barackenartig, doch es werden Nutzungskonzepte entwickelt. Das Alte Lager ist im Wandel begriffen und wird nach und nach attraktiv für Gewerbebetriebe und Dienstleister gemacht. Darüber hinaus soll der architektonische Charakter aber nicht verloren gehen.

Man kann eine Vielzahl von Straßen begehen, überall stößt man auf Neues und Sehenswertes. Ein Denkmal erinnert hinter dem Verwaltungsgebäude an die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges, die hier stationiert waren. Auch eine kleine Kirche ist vorhanden. Es gibt sogar schon ein Truppenübungsplatzmuseum, aber es ist nur nach Vereinbarung und zu bestimmten Terminen geöffnet.

Prächtige Gebäude aus einer Zeit vor 100 Jahren

Gruorn-das verlassene Dorf

Die Hauptattraktion und Ausgangspunkt vieler Wanderungen ist das verlassene Dorf Gruorn. Es wurde 1939 innerhalb kurzer Zeit zum Zweck der Vergrößerung des Platzes geräumt und war danach verlassen. Die alte Schule ist heute als Gedenkstätte hergerichtet und hat mit der Heimatstube auch eine kleine Gastwirtschaft, die an Sonntagen geöffnet ist. Besichtigt werden kann auch die Stephanuskirche mit dem Friedhof und dem Ehrenmal der Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Von hier aus starten die Besucher in die weite Landschaft. Die Wege sind ausgeschildert und dürfen nicht verlassen werden, da Gefahr durch herumliegende Munitionsreste besteht.

Gruorn mit seiner markanten Stephanuskirche

Aussichtstürme mit gutem Rundumblick

In der Nähe des Dorfes Zainingen befindet sich der Turm Hursch. Er ist einer von 4 begehbaren Aussichtstürmen auf dem Truppenübungsplatz. Die Stahlgitterkonstruktion steht auf 853 Meter Höhe ü.NN. und stammt aus dem Jahre 1981. Er ist 42 Meter hoch und schwankt leicht, wenn man zu stark in die Stufen tritt. Für Menschen mit Höhenkrankheit ist der Turm deshalb ungeeignet. Von der Aussichtsplattform hat man einen schönen Blick auf den gesamten Platz, über das Albhochland, die Blaubeurer Alb, ins Lenninger Tal zur Teck, bei guter Sicht kann man den Turm des Ulmer Münsters ausmachen. In der anderen Richtung eröffnet sich dem Besucher der Blick nach Oberschwaben und zum Bussen.

Blick vom Turm Hursch auf die Alb
Richtung Zainingen
und Lenninger Tal

Über eine kleine Wanderung ist von hier der Turm Waldgreut erreichbar. Er ist ebenfalls eine Stahlgitterkonstruktion und steht auf 864 Meter Höhe ü.NN. Er wurde im Jahre 1981 erbaut. Die Wege hierher sind abgesteckt und dürfen nicht verlassen werden. Der Turm selbst ist 20 Meter hoch. Von der Plattform eröffnet sich dem Besucher der Blick auf das Albhochland bis zur Blaubeurer Alb. Das Obere Filstal ist in der Ferne ausmachbar.

Gute Aussicht auch vom Turm Waldgreut. Am Ende des Weges grast eine Schafherde. Die Tiere sind für die Bewirtschaftung des ehemaligen Truppenübungsplatzes sehr wichtig.

Die Türme sind während der Saison Sonn- und Feiertags geöffnet, ansonsten kann der Schlüssel beim Rathaus in Römerstein-Zainingen und zwei weiteren Stellen ausgeliehen werden. Der Eintritt kostet 50 Cent und dient dem Schwäbischen Albverein zur Erhaltung des Aussichtsturmes.

Landkarte der Reutlinger Umgebung

Topografische Landkarte von 1892, mit neuen Bildern und Markierungen der Orte.
Durch Klick vergrößerbar.