Schloss und Ruine Lichtenstein

Bekannt als Wahrzeichen der Schwäbischen Alb, steht das Schloss Lichtenstein auf einem Felsvorsprung über dem Echaztal. Es wurde von 1840 bis 1842 als schwäbisches Märchenschloss im Auftrag von Wilhelm Graf von Württemberg (späterer Herzog von Urach) erbaut. Man folgt der Straße vom Kreisverkehr beim Traifelberg Richtung Genkingen, und biegt dann im Wald ab. Der Parkplatz und Eintritt in den Schlosshof kosten zwar etwas, dafür strahlt die Anlage einen unverwechselbaren Charme aus. Die Führung dauert nicht lange und ist interessant. Wilhelm Hauff beschrieb das Schloss in seinem gleichnamigen Roman.

Das Schloss Lichtenstein

Das Alte Forsthaus ist ein Restaurant und Waldcafé beim Schloss Lichtenstein. Es bietet regionale und vegetarische Gerichte, Vesper sowie Kaffee und Kuchen an. Außerdem gibt es ein Frühstücksangebot. Auch die Festtage rund um Weihnachten und Silvester kann der Gast hier auf besondere Art genießen. Größere Reisegruppen, Feiernde und Tagungsgäste sind in Räumen für bis zu 100 Personen willkommen. Die Fensterbereiche gewähren ein Panorama auf den Rand der Schwäbischen Alb und das Echaztal. In der warmen Saison sind die Außenterrasse und das Kiosk geöffnet.

Forsthaus Lichtenstein

Unweit des Schlosses befindet sich das Ammonitendenkmal. Es wurde von Wilhelm Herzog von Urach, Graf von Württemberg, gestiftet und 1902 bis 1903 errichtet. Dargestellt sind auf einer Tafel die Gesteine der Schwäbischen Alb. Es wird erklärt, wie sich die hiesige Landschaft bilden konnte. Zum Fuße des Denkmals sind verschiedene Ammoniten integriert.

Ammonitendenkmal

Südöstlich liegt die Ruine Alt-Lichtenstein versteckt im Wald. Dies war ursprünglich die Stammburg der hiesigen Herren, welche in der Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut und 1377 durch die Reutlinger zerstört wurde. Die Stelle kam an Württemberg und verfiel in einen Schlaf, bis die Reste 1990 bis 1995 freigelegt wurden. Heute kann der Besucher die Grundmauern und einen Brunnen besichtigen. Eine Schautafel bietet Informationen und einen Lageplan. Von der Burgterrasse lässt sich ein großartiges Panorama bewundern, doch auch hier ist aufgrund der ungesicherten Felsen Aufmerksamkeit angebracht.

Ruine Alt-Lichtenstein