Kloster Inzigkofen

Das ehemalige Augusterinnenkloster stammt in großen Teilen aus dem 17. Jahrhundert und ist eine der besterhaltensten Anlagen in Baden-Württemberg. Es ist umgeben von einer ländlichen Umgebung im Donautal und dem kleinen Dorf Inzigkofen bei Sigmaringen. Umgrenzt wird das Gelände von einer Befestigungsmauer. Gebäudeteile wie Michaels Haus wurden bereits 1485 erbaut. Die Kirche von 1780 wurde im Barockstil von Baumeister Christian Großbayer aus Haigerloch erbaut.

Die Klosterkirche

Der Klosterbereich wird bis heute liebevoll gepflegt und weist eine Reihe von urigen Details auf. Dazu gehören Fachwerkelemente, Häuser und Gassen aus vergangenen Zeiten, der noch in Betrieb stehende Wassertrog und das Inrikreuz vor der Kirche. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Klosterkräutergarten. Er ist eine grüne Oase und präsentiert sich als ein Ort zum Entspannen und die Seele baumeln lassen. Alle Kräuter werden auf Tafeln ausführlich beschrieben. Und wer genug gesehen hat, setzt sich auf eine Bank und genießt die Ruhe, die man nur hier auf dem Land finden kann. Die Anlage beherbergt heute ein Volkshochschulheim, ist aber jederzeit frei zugänglich.

Partie im Klostergelände

Lage: 72514 Inzigkofen, Kirchstraße. Erreichbar von Sigmaringen über die B 32 / B 313. Bis zum Bahnhof sind es ca. 4,5 Kilometer oder eine Stunde Laufzeit, über den Ortsteil Laiz. Parkplätze sind rings um das Gelände in ausreichender Zahl verfügbar.