Donaueschingen

Die Donau ist der zweitlängste Fluss Europas und berührt auf ihrem Weg vom Schwarzwald bis ins Schwarze Meer ganz unterschiedliche Länder und Kulturen. Brigach und Breg sind die zwei Flüsse, die im Schlosspark von Donaueschingen den Quelltopf der Donau mit Wasser speisen. Die kleine Stadt liegt auf der Baar zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb.

Pfarrkirche St. Johann

Im Umfeld stehen das Fürstliche Schloss und die katholische Pfarrkirche St. Johann aus dem 18. Jahrhundert. Beide stellen schon allein eine Sehenswürdigkeit dar. Das Schloss wird heute wieder vom Fürsten bewohnt und beherbergt auch ein Museum mit den Sammlungen der Adelsfamilie. Führungen sind auf Anfrage möglich. Die barocke Kirche verfügt über zwei Türme und wird zur Straße hin von einer Mauer begrenzt. In diese ist eine figurale Darstellung aus dem Christentum eingelassen. Am Gebäude befinden sich einige Skulpturen und bunte Verzierungen.

Schloss Donaueschingen

Hinter der Kirche gibt es eine Terrasse, von der man einen Blick auf den Quelltopf der Donau hat. Treppen führen hinunter und man steht vor einem steinernen Kunstwerk vom Ende des 19. Jahrhunderts. Über der Donauquelle wacht eine Figurengruppe, auf der anderen Seite muss man nochmals einige Stufen hinablaufen, um zum Quelltopf zu kommen. Die zahlreichen Besucher aus aller Welt schmeißen gerne Münzen hinein. Rund um diesen Ort findet man verschiedene Hinweistafeln, die eine Meereshöhe von 678 Metern oder die Entfernung bis zum Meer von 2840 Kilometern angeben. Natürlich kann man auch historische Daten nachlesen.

Die Donauquelle

Der Schlosspark, auch Fürstlich Fürstenbergische Parkanlage genannt, befindet sich zwischen dem Stadtkern von Donaueschingen und dem Zusammenfluss von Brigach und Breg zur Donau. Der Park weist viel alten Baumbestand auf. Details wie Denkmäler, Wasserläufe, Teiche und die Brigach selbst laden zu einem Spaziergang ein. Die Parkanlage wurde 1820 im französischen und englischen Stil angelegt. Es werden auch Führungen für Gruppen durch den Schlosspark angeboten.

Fürstlich Fürstenbergische Parkanlage

Donaueschingen selbst hat keinen sonderlich alten Stadtkern. Die bauliche Entwicklung nahm mit dem Bau des Schlosses und wohl auch nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Lauf. Interessant ist noch der Bereich vom Schloss Richtung Bahnhof, in der Fortsetzung der Fürstenbergstraße über die Karlstraße bis zur Zeppelinstraße und Käferstraße. Dort ist das Zentrum mit netten Geschäften, ein paar alten Häusern und dem geschäftigen Leben der Stadt. Die Fürstenberg-Brauerei am Postplatz ist ein weiteres historisches Gebäude, das sofort ins Auge fällt.

Karlstraße im Stadtkern

In der Nähe des Bahnhofs steht an der Brigach die Christuskirche, erbaut zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie ist die Glaubensstätte für die evangelischen Christen in Donaueschingen.

Schloss und Kloster Bebenhausen

Bebenhausen ist ein kleiner Ort im Schönbuch bei Tübingen. Bekannt ist er durch sein Zisterzienserkloster. Es wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Nach der Reformation von 1534 wurde es aufgelöst und zur Evangelischen Schule umgestaltet. Später nutzten es die Württemberger als Jagdschloss. Wilhelm II., der letzte württembergische König, verbrachte hier seine letzten Lebensjahre nach seiner Abdankung 1918. Nach dem Krieg kam im Kloster Bebenhausen der Landtag von Württemberg-Hohenzollern zusammen. Heute ist in den Räumen ein Museum untergebracht.

Vor der Klosterkirche

Besucher kommen von Böblingen oder Tübingen über die L 1208 durch den Schönbuch hierher. Der Ort befindet sich auf einer Lichtung, deren markantester Punkt das Kloster darstellt. Im Umfeld der Anlage gibt es ausgewiesene Parkplätze. Die Gebäude sind eine Mischung von Baustilen verschiedener Jahrhunderte und wirken sehr pittoresk. Ob mittelalterliche Mauern, tiefe Burggräben, Rundtürme oder Fachwerk, es gibt soviel Raum für Inspirationen. Das Kloster ist wie eine kleine Stadt. Zu der verträumten Stimmung passen auch die liebevoll gepflegten Gärten, die man überall in Bebenhausen findet.

Fachwerkromantik

Berühmt ist das Kloster auch durch seinen herrlichen gewölbten Kreuzgang. Die königlichen Wohnräume inlusive der Küche können besichtigt werden. Führungen finden regelmäßig statt. Das Kloster Bebenhausen ist immer gut für einen Ausflug, da es nicht allzu weit von den großen Ballungszentren im Albvorland entfernt ist. Aber trotzdem findet man hier garantiert viel Ruhe und Erholung. Hinter der Klosteranlage gibt es ausgedehnte beschilderte Wanderwege. Hier sind an sonnigen Tagen zahlreiche Ausflügler zu finden.

Rundweg mit Befestigungsmauer

Man kann kilometerweit in den Schönbuch hineinlaufen, ohne in einem dunklen Wald zu sein. Der Weg führt in einer Talsenke am Goldersbach entlang und ist seitlich von Bäumen befreit. Wer will, kann aber auch abzweigen und den Wald entdecken. Eine Wanderkarte ist hier von Vorteil, denn der Schönbuch ist groß und man kann sich ohne Ortskenntnis leicht verirren. Wer genug gesehen und erlebt hat, setzt sich am besten in eines der guten Cafés und Restaurants im Umfeld des Klosters. An Wochenenden herrscht viel Betrieb, aber das trifft eigentlich auf den ganzen Ort zu.

Das Kloster in einer Gesamtansicht

Lage: 72074 Tübingen-Bebenhausen, Im Schloss. Busanbindung an den Tübinger Stadtverkehr Richtung Hauptbahnhof. L 1208 von Böblingen / A 81 oder Tübingen-Lustnau / B 27.

Burg Teck

Von der Stadt Owen im Lenninger Tal führt die Kreisstraße 1248 hinauf zur Burg Teck. Nach einigen Serpentinen passiert man den Hohenbol, einen 602 Meter hohen Ausläufer des Teckberges. Dass er unbewaldet ist, verdankt er der Tatsache, dass hin und wieder Schafweiden an ihm grasen. Wer will, kann sein Auto parken und die schöne Aussicht auf die Stadt Owen und zum Albtrauf genießen.

Naturschutzgebiet Hohenbol

Bereits nach kurzer Fahrt erreicht man den Wanderparkplatz am Hörnle, das ebenfalls eine Höhe von 602 Metern hat. Es ist ein weiterer lohnender Aussichtspunkt, wo man das Land unter der Teck sehen kann. Im Vordergrund Bissingen mit der Limburg (598 Meter ü. NN.) und Weilheim an der Teck im Hintergrund. Darüber reihen sich die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen aneinander. Am Platz befindet sich auch eine Grillstelle.

Blick vom Hörnle: Bissingen an der Teck, Limburg und Weilheim, hinten links die drei Kaiserberge

Von hier geht es nur noch zu Fuß durch den Wald weiter. Im Winter sollte man hier sehr vorsichtig sein. Nach einem anstrengenden und steilen Aufstieg erreicht man auf 775 Metern über Meereshöhe die Mauern der mittelalterlichen Burg Teck. Kurz vor der Ankunft kann man zur linken Hand in ein Verlies blicken. Durch ein steinernes Portal betritt man den Innenhof.

Durchgang zum Innenhof

Für den durstigen Wanderer gibt es ein Wanderheim. Außer Montag und Dienstag ist hier täglich geöffnet. Während der Wintersaison ist geschlossen. Sonst kann man an dem Kiosk eine Erfrischung kaufen und es sich auf der Terrasse gut gehen lassen. Toiletten sind vorhanden. Lohnend ist zudem der Aufstieg zum Turm, der eine überwältigende Aussicht in den Stuttgarter Raum und rund um die nördliche Alb bereithält. Im Umfeld des Wanderheims gibt es zudem ein Münzfernrohr.

Wanderheim Burg Teck

Das Panorama umfasst die Gemeinde Dettingen unter Teck, daneben Nabern, darüber schweift der Blick nach Kirchheim unter Teck und Richtung Plochingen, Neckar- und Filstal bis in den Schurwald. Man sieht die Schornsteine der EnBW Kraftwerke bei Altbach / Plochingen, weiter westlich auch nach Esslingen.

Kirchheim unter Teck

Auf einem Vorsprung kann man sich noch die Reste der im 16. Jahrhundert zerstörten Burg anschauen. Den im Ersten Weltkrieg Gefallenen wurden gleich zwei Denkmale gewidmet: Ein freistehendes vom Teckgausänger-Bund und ein die Mauer eingelassenes vom Teck-Turn-Gau. Es sind größtenteils nicht mehr als bloße Mauern, aber es ist auch noch ein Raum erhalten, der über eine Treppe begangen werden kann. Die Befestigung fällt zum Berg hin steil ab, hier ist Vorsicht angesagt.

Reste der mittelalterlichen Burg

Im ganzen Bereich der Burg Teck sind natürlich Rastplätze vorhanden, wo man auch ausruhen kann, wenn das Wanderheim geschlossen hat. Die Teck ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ausflugsziel und lockt zahlreiche Besucher bis weit über die Region hinaus an.

Lage: 73277 Owen, Teckstraße 100. A 8 Ausfahrt Kirchheim unter Teck-Ost, von dort über die B 465 bis Owen, zur K 1248 hinauf zur Teck abbiegen und bis zum Parkplatz fahren (ca. acht Kilometer).

Schopflocher Moor

Die Alb im Landkreis Esslingen weist viele landschaftliche Schönheiten auf. Jenseits des Lenninger Tales mit seinen Burgen, Felsen und Höhlen liegt die Schopflocher Alb. Namensgebend ist der Ort Schopfloch, der ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen ist. Im Winter wird hier gerne Ski gefahren. Am nördlichen Ende liegt der Ort Ochsenwang. Der Dichter Eduard Mörike verbrachte 1832 eine Vikariatszeit im Pfarrhaus, wo ihm heute ein Museum gewidmet ist. Berühmt ist auch das knapp daneben liegende Randecker Maar, die Reste eines Vulkans aus der Urzeit.

Schopflocher Alb mit Otto-Hoffmeister-Haus

Das Naturschutzzentrum

Am Rande eines ehemaligen Marmorsteinbruches an der Landstraße von Ochsenwang nach Schopfloch befindet sich das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb. Die Aufgaben liegen in der Betreuung der Schutzgebiete, Öffentlichkeitsarbeit und Koordinierung von Naturschutzaktivitäten. Die Ausstellungen im Gebäude dokumentieren diese Arbeit. Hier wird der Lebensraum einheimischer Flora und Fauna dargestellt. Im Außenbereich gibt es einen Naturgarten und Kinderspielplatz. Nach Vereinbarung finden auch Führungen durch den Steinbruch statt.

Naturschutzzentrum Schopflocher Alb

Wanderungen im Moor

Ebenfalls an dieser Straße befindet sich eine Kreuzung mit der Landstraße nach Weilheim. Schon von Weitem sieht man das Otto-Hoffmeister-Haus. Es handelt sich um ein Gasthaus mit Gartenwirtschaft und Übernachtungsmöglichkeiten. Davor gibt es eine große Auswahl an Parkplätzen, die auch Wanderern bzw. zur Winterzeit den Skilangläufern zur Verfügung stehen. Unweit davon hat die Staatliche Naturschutzverwaltung eine Informationstafel aufgestellt. Dort geht es auch schon ab in das Schopflocher Moor.

Moorboden mit wilder Vegetation

Es handelt sich um den Rest eines verlandeten Gewässers. Früher bauten die Menschen dort Torf ab, heute steht das Gebiet unter Naturschutz und kann rundherum begangen und besichtigt werden. Über einen Steg kann man auch direkt durch das Moor laufen. Der Weg schlängelt sich quer hindurch und verspricht ein Erlebnis besonderer Art. Nach einer Weile läuft man durch ein lichtes Wäldchen mit magerem Boden. An manchen Stellen steht der Boden noch verhältnismäßig stark unter Wasser. Dennoch sieht man überall, wie sich die Flora und Fauna entwickelt. Der Holzsteg ist stabil und man muss keine Angst haben, an einer Stelle zu versinken.

Der Steg führt sicher über das Moor

Auch im Winter, wenn alles eingeschneit ist, kann der Besuch dieser herrlichen Gegend unvergleichbar schön sein. Und im März, wenn es im Tal schon Frühling wird, liegt hier manchmal noch Schnee, und man ist wie in einer anderen Welt, wenn man den Albaufstieg hinter sich gelassen hat.

Naturschutzgebiet

Anfahrt: A 8 Ausfahrt Kirchheim unter Teck-Ost oder Aichelberg (jeweils zwölf Kilometer). Weiter Richtung Bissingen an der Teck und Albaufstieg K 1250 über Ochsenwang. Aus Süden über die B 28, dann Römerstein zur B 465 und kurz vor der Steige vom Lenninger Tal auf die L 1212 abbiegen, durch Schopfloch fahren und weiter bis zum Ziel.

Lage: 73252 Lenningen-Schopfloch, Torfgrube 6.

Limburg bei Weilheim an der Teck

Weilheim an der Teck ist eine kleine Stadt am Fuße der Schwäbischen Alb. Sie verfügt über einen historischen Kern, dessen Hauptsehenswürdigkeit die Peterskirche mit reichem, buntgeschmückten Inventar ist. Dazu gehören Gemälde, Wandmalereien und Skulpturen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Am Marktplatz befindet sich das Rathaus aus dem 18. Jahrhundert.

Partie an der Lindach mit Blick auf die Limburg

Der Hausberg ist ein ehemaliger Vulkanschlot, die Limburg mit einer Höhe von 598 Metern über dem Meer. Rund um die Bissinger Straße befinden sich Parkplätze, die sich gut als Ausgangspunkt für eine Wanderung eignen. Der Hauptweg zur Limburg verläuft über die Weinsteige, am Ortsausgang Richtung Bissingen gelegen. Eine Alternativroute gibt es über die Kelterstraße. Hier gelangt man zu einer Straßenkreuzung, wo es rechts über den Mönchweg hinaus ins Grüne geht.

Schöne Weitsicht über die Obstbaumwiesen bis zum Neckartal

Der Berg ist von weitläufigen Obstbaumwiesen und etwas Wald umgeben. Irgendwann treffen sich die Wege wieder und man folgt der Beschilderung, um zum Gipfel zu kommen. Schon bei geringem Höhenunterschied ergeben sich erste Panoramen auf Weilheim, das Land unter der Teck und den Albtrauf. Steht man etwas höher, sieht man über die A 8 hinweg bis ins Filstal und zum Stauferland. Und ist man erstmal oben auf dem Gipfel, könnte das Gefühl nicht schöner sein.

Plateau auf der Limburg

Eine karge Wiese, die den Blick rundherum voll freigibt. Im 11. Jahrhundert war sie der Standort einer Zähringerburg. Heute stehen hier ein paar Bäume und Bänke für die Besucher. Das Panorama reicht auf den Albtrauf und zur Teck, in der anderen Richtung die Stadt Kirchheim und dahinter das Neckar- und Filstal mit dem Schurwald. Rechts davon breiten sich die drei Kaiserberge mit dem Hohenstaufen aus. Und nicht zu vergessen, natürlich sieht man auch Weilheim selbst sowie die ganzen Landschaften und Dörfer rund um die Limburg.

Weilheim vom Gipfel gesehen

Es ist ein erlebnisreicher, schöner Ausflug, der zu mehreren oder in der Familie am meisten Spaß macht. Durch die Nähe zur A 8 (nächste Ausfahrt drei Kilometer) ist man auch recht schnell hier. Den höchsten Genuss hat man an sonnigen Tagen zu jeder Jahreszeit. Wenn Schnee liegt, ist der Aufstieg nicht zu empfehlen, da die Wege auf den Gipfel unbefestigt sind.

Blick hinüber zur Teck

Lage: 73235 Weilheim an der Teck, Weinsteige. Zur Orientierung und Parkplatzfindung: K 1252, Bissinger Straße. Anfahrt über eben diese aus Richtung Dettingen unter Teck, von Kirchheim über die L 1200, nächste A 8-Ausfahrt Aichelberg drei Kilometer entfernt.

Kloster Inzigkofen

Das ehemalige Augusterinnenkloster stammt in großen Teilen aus dem 17. Jahrhundert und ist eine der besterhaltensten Anlagen in Baden-Württemberg. Es ist umgeben von einer ländlichen Umgebung im Donautal und dem kleinen Dorf Inzigkofen bei Sigmaringen. Umgrenzt wird das Gelände von einer Befestigungsmauer. Gebäudeteile wie Michaels Haus wurden bereits 1485 erbaut. Die Kirche von 1780 wurde im Barockstil von Baumeister Christian Großbayer aus Haigerloch erbaut.

Die Klosterkirche

Der Klosterbereich wird bis heute liebevoll gepflegt und weist eine Reihe von urigen Details auf. Dazu gehören Fachwerkelemente, Häuser und Gassen aus vergangenen Zeiten, der noch in Betrieb stehende Wassertrog und das Inrikreuz vor der Kirche. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Klosterkräutergarten. Er ist eine grüne Oase und präsentiert sich als ein Ort zum Entspannen und die Seele baumeln lassen. Alle Kräuter werden auf Tafeln ausführlich beschrieben. Und wer genug gesehen hat, setzt sich auf eine Bank und genießt die Ruhe, die man nur hier auf dem Land finden kann. Die Anlage beherbergt heute ein Volkshochschulheim, ist aber jederzeit frei zugänglich.

Partie im Klostergelände

Lage: 72514 Inzigkofen, Kirchstraße. Erreichbar von Sigmaringen über die B 32 / B 313. Bis zum Bahnhof sind es ca. 4,5 Kilometer oder eine Stunde Laufzeit, über den Ortsteil Laiz. Parkplätze sind rings um das Gelände in ausreichender Zahl verfügbar.

Schloss Gomaringen

Das Gomaringer Schloss ist ein Adelssitz aus dem frühen 13. Jahrhundert. Der Bergfried ist noch in Form der Grundmauern erhalten, in den Innenhof gelangt man über eine Brücke und das Eingangstor. Verschiedene Baustadien lassen sich durch die Jahrhunderte hinweg ablesen. Im Verlauf der Geschichte wurde es um 1500 als Amtssitz der Reutlinger Vögte ausgebaut, als der Ort in den Besitz der Reichsstadt kam. Auffallend sind das Zierfachwerk und die Konstruktionen im Gebäudeinneren. Das Schloss bietet heute einen Rahmen für Ausstellungen, Konzerte, Kultur und Trauungen und beherbergt darüber hinaus ein Museum.

Eingang zum Schloss

Es wird vom Geschichts- und Altertumsverein betreut, der auch die Angebote und Führungen im Museum organisiert. Dem Dichter Gustav Schwab, der in Gomaringen Pfarrer war, ist eine Ausstellung gewidmet. Im Innenhof befindet sich ein symbolhafter Davidstern, der an einen jüdischen Arzt erinnert. Zahlreiche Details lassen das Schloss zu einem Ort mit unverwechselbarer Atmosphäre werden. Beachtenswert ist auch die gute Aussicht, die man von hier auf Gomaringen hat.

Denkmal für den jüdischen Arzt im Innenhof

Anfahrt: Von Stuttgart oder aus Richtung Bodensee / Rottweil über die B 27 bis Dußlingen / Ofterdingen und dort über den Nordring und die Reutlinger Straße (L 384) nach Gomaringen. Gleich am Ortseingang zur L 230 nach rechts Richtung Bronnweiler / Gönningen abbiegen, gleich links halten und direkt in die erste Seitenstraße (Lindenstraße) einbiegen. Noch 500 Meter weiterfahren bis zum Ortskern, das Schloss liegt zur rechten Hand, Parkplätze sind vorhanden. Von Metzingen / Reutlingen über die B 28 Richtung Tübingen, Ausfahrt Richtung Gomaringen / Ohmenhausen nehmen, an Ohmenhausen vorbei bis Gomaringen. Von Ulm nach Münsingen und von dort weiter über die L 230 nach Engstingen, im Kreisverkehr geradeaus weiter und über Genkingen, Gönningen nach Gomaringen.

Lage: 72810 Gomaringen, Im Schlosshof 1.

Römersteinturm Donnstetten

Der Römersteinturm befindet sich auf 874 Metern Meereshöhe bei Römerstein-Donnstetten. Er wird vom Schwäbischen Albverein betrieben und besteht seit 1912. Entlang der Landesstraße 252, die von Böhringen nach Donnstetten führt, gibt es mehrere Parkplätze, von wo aus der kurzweilige Spaziergang starten kann. Wege führen durch den Wald hinauf zur Kuppe. Hier gibt es eine Lichtung, auf der der Turm steht, daneben einen Freizeitplatz und zwei Grillstellen.

Römersteinturm mit Rastplatz

Über viele Treppenstufen gelangt man zu einer Aussichtsplattform. Dort sind Orientierungstafeln angebracht, die auf verschiedene markante Punkte verweisen. Der Blick schweift rundum auf die Schwäbische Alb, das Lenninger Tal und die drei Hohenstauferberge. Der Rand des Ermstales ist ebenfalls noch zu erkennen. In der Wanderzeit ist der Turm am Wochenende und feiertags geöffnet, sonst sind die Schlüssel bei ausgewählten Stellen in den Nachbarorten hinterlegt. Genauere Informationen dazu gibt es auf der Homepage des Schwäbischen Albvereins. Am Fuße des Römersteinberges betreiben die Naturfreunde Stuttgart ein Wanderheim mit Übernachtungsmöglichkeiten.

Blick ins Lenninger Tal

Lage: 72587 Römerstein-Donnstetten, L 252, Böhringer Straße. Anfahrt von Reutlingen / Bad Urach über die B 28 sowie von Ulm über die B 28, von Stuttgart und der A 8 Ausfahrt Kirchheim/Teck über die B 465 bis Römerstein.

Raichberg Albstadt-Onstmettingen

Raichbergturm

Der Aussichtsturm befindet sich auf stolzen 956 Metern über dem Meer bei Albstadt-Onstmettingen. Die Höhe des 1928 erbauten Turmes beträgt 22 Meter. In der Umgebung des Bauwerks gibt es eine Wiese mit Feuerstellen und Kinderspielgeräten. Darüber hinaus lässt sich im Restaurant des Wanderheim Nägelehaus gut speisen. Es bestehen auch Übernachtungsmöglichkeiten.

Der Raichbergturm

Das Panorama reicht von den über 1000 Meter Höhe liegenden Albbergen Richtung Südwesten bis hin zum Schwarzwald mit dem Feldberg und der Hornisgrinde. Als weitere markante Punkte wären die Wurmlinger Kapelle, Tübingen, die Salmendinger Kapelle sowie der Roßberg bei Reutlingen zu nennen. Bei guter Wetterlage sind von hier aus die Alpen sichtbar. Der Turm ist meist geöffnet, sonst ist der Schlüssel im Wanderheim Nägelehaus abholbar.

Nägelehaus und Onstmettingen

Lindenhain Raichberg

Zur Erinnerung an den Tag der friedlichen Wiedervereinigung pflanzten der Landrat, die Oberbürgermeister und Bürgermeister des Zollernalbkreises am 3.Oktober 1990 den Lindenhain auf dem Raichberg. Er besteht aus den symbolhaften Linden, hölzernen Hinweistafeln am Beginn der Wanderpfade und einem Gedenkstein mit Informationsschrift, der in der Mitte des Lindenhains platziert ist.

Lindenhain Raichberg

Anfahrt

Onstmettingen ist der nördlichste Stadtteil von Albstadt. Von Stuttgart über die B 27, vorbei an Tübingen und Hechingen bis zur Abfahrt Bisingen, dann zehn Kilometer über die L 360 bis Onstmettingen. Vom Bodensee über Rottweil ebenfalls bis Bisingen und dieselbe Route nehmen. Aus Richtung Ulm von Riedlingen die L 275 nach Gammertingen, von dort ein kurzes Stück bis Neufra und über die L 448 bis Albstadt-Ebingen. Dies ist der größe Albstädter Stadtteil und über die B 463 mit Balingen und Sigmaringen verbunden. Die Entfernung nach Onstmettingen beträgt von hier acht Kilometer. Im Ort abbiegen, der Thanheimer und Nägelestraße folgen und ein Stück hinausfahren. Kurz vor Erreichen des Wanderheims befindet sich an der rechten Seite ein Wanderparkplatz.

Lage: 72461 Albstadt-Onstmettingen, Raichberg.

Haupt- und Landgestüt Marbach

Pferdezucht für die besten Ställe

Das Haupt- und Landgestüt Marbach ist immer eine Reise wert. Es ist das größte und wichtigste Gestüt des Landes und hat einen internationalen Ruf. Hier findet die Marbacher Hengstparade statt. Sogar aus dem Orient kommen manchmal die Scheichs vorbei, um sich nach einem guten Zuchtpferd umzusehen. Von Reutlingen ist man in einer halben Autostunde dort. Beliebte Ferienorte wie Sonnenbühl, Gomadingen oder Hayingen sind in der Nähe.

Behaglicher Innenhof mit Pferdebrunnen

Der große Parkplatz liegt am Rande des Gestüts. Kurzzeitparken ist leider nicht möglich, man bezahlt die pauschale Gebühr für einen ganzen Tag. An Wochenenden und schönen Ferientagen herrscht hier Hochbetrieb. Der Parkplatz ist gut gefüllt und man sieht viele Familien mit kleinen Kindern.

Immer der Straße lang, geht man an den ersten Häusern der Ansiedlung Marbach bis zum Haupteingang. Durch ein Tor gelangt man in den Innenhof. Seitlich an einer Wand hängen zahlreiche Auszeichnungen, die das Gestüt im Laufe der Jahre gesammelt hat. Ein hübscher Brunnen mit einer Pferdeskulptur befindet sich hier. In einem Nebengebäude stehen alte Kutschen, die man von außen mit einem Blick besichtigen kann. Weiter geht es zu den Pferdeställen.

Pferdestall aus Fachwerkzeiten

Die Ställe kann man als Besucher zu den Öffnungszeiten besichtigen. Darin befinden sich die Pferde, die mal einfach so rumstehen, schauen wer kommt, trinken, fressen, sich ausruhen und ein schönes Leben haben. Im Sommer kann man sie auch überall auf den Weiden rund um das Gestüt sehen. In einem Laufgatter halten sich ab und zu ebenfalls Pferde auf. Eine Pferdestatue erinnert an einen Araberhengst, der viele erstklassige Nachkommen hatte und das Gestüt bekannt gemacht hat. Es gibt auch eine Reitarena für die Vorführungen und das Infozentrum. Viele Gebäude des Gestüts sind mit Tafeln versehen, anhand derer sich der Besucher ebenso Auskunft holen kann.

Araberhengst

Natürlich sind noch weitere Attraktionen vorhanden. Nach Anmeldung, oder zu bestimmten Terminen, kann man an einer Kutschfahrt über die Alb teilnehmen. Ein Café, welches auf der anderen Straßenseite liegt, versorgt den Besucher mit kleinen Stärkungen. Im unweit gelegenen Gestütsgasthof mit Außenterrasse gibt es einen guten Mittagstisch. Nebenan befindet sich dort die Landesreitschule. Und letztendlich führen von Marbach zahlreiche Wanderwege in die schöne Umgebung, ins Lautertal und darüber hinaus.

Für Pferdefans und solche, die der Betrieb auf einem Gestüt interessiert, ist dieser Besuch absolut zu empfehlen. Wenn man an Wochenenden anreist, geht`s hier natürlich hoch her. Unter der Woche hat man meistens seine Ruhe. Man kann das Gestüt gut in eine Tagestour integrieren. So gibt es im nahegelegenen Lautertal hervorragende Wanderrouten und Burgen zum Besichtigen. Der Informationsgehalt ist hoch und wer einmal in Marbach war, wird gerne wiederkommen.

Gestütsgasthof mit Landesreitschule

Anfahrt

Die Strecke ist leicht zu finden. Von der A 8 / Stuttgart Abfahrt Reutlingen / Tübingen, dann über die Schnellstraße bis Reutlingen, über das Echaztal auf die Alb, am Kreisverkehr links ab Richtung Münsingen, bei Gomadingen abbiegen ins Lautertal und bis Marbach fahren. Oder von der anderen Richtung A 8 Abfahrt Merklingen, ebenso von Ulm bis Münsingen und weiter nach Gomadingen-Marbach.

An Sonntagen verkehrt im Sommer auch ein Pendelverkehr von Münsingen nach Engstingen, Ausstieg Marbach. Anschlüsse bestehen mit dem Zug auch von Münsingen über Schelklingen nach Ulm und mit dem Bus täglich direkt von Marbach nach Münsingen und Reutlingen.

Ortseingang von Marbach

Lage: 72532 Gomadingen-Marbach, L 249 Bad Urach – St. Johann – Gomadingen – Hayingen – B 311 / Obermarchtal, Gestütshof Marbach.

Pfullingen

Stadt und Umland mit viel Qualität

Pfullingen, 18.000 Einwohner, Landkreis Reutlingen, grenzt direkt an die Großstadt Reutlingen. Der Hausberg ist der Georgenberg, gegenüber am Ende des Echaztales liegt die Achalm (707 m). Seit geraumer Zeit fährt man einfach an Pfullingen vorbei, weil es ja die Umgehungsstraße B 312 mit dem 2,5 km langen Ursulabergtunnel gibt. Er verläuft östlich der Kernstadt unter einer ehemaligen Bahntrasse, wo sich heute ein Radweg befindet. Die B 312 führt aus dem Großraum Stuttgart über die Schwäbische Alb nach Oberschwaben. Warum sollte man Pfullingen besuchen ?

Pfullingen vom Georgenberg aus gesehen

Geschichte

Es gibt jede Menge Sehenswürdigkeiten in Pfullingen. Das begründet sich dadurch, dass es auch ein sehr alter Ort ist. Funde weisen darauf hin, dass das Gebiet bereits um 3.000 v.Chr. besiedelt wurde. Um das Jahr 260 wurde es von den Alemannen erschlossen, die wohl vornehmlich aus elbgermanischen Sueben bestanden. Es wurde zum Hauptort eines Stammesgebietes, dessen Anführer Phulo = Pfullingen war. Das Gebiet beschreibt man als das sog. "Pfullichgau". An der Stelle der heutigen Martinskirche soll 620 n.Chr. eine Holzkirche errichtet worden sein. Pfullingen wird offiziell zum ersten Mal 937 n.Chr. in einer Urkunde genannt. Bis zum Beginn der frühen Neuzeit - ca. 1500 - wird eine eigene Pfullinger Währung erwähnt.

Das Klarissenkloster wurde 1278 erbaut,
nur die Kirche blieb bis heute erhalten

Ab 1250 existierte ein Kloster, dessen Konventsgebäude und Kreuzgänge erst im Zeitraum von 1780 bis 1826 abgerissen wurden. Bis heute erhalten sind die Klosterkirche und Reste der Mauer. Im 16. Jahrhundert kam Pfullingen in den Besitz von Württemberg und war bis 1806 Sitz eines Oberamts.

In der Stadt gibt es an jeder Ecke Beschilderungen, die im Rahmen eines historischen Rundganges auf alle geschichtlich bedeutenden Orte hinweisen. Ein großer Vorteil für den Besucher, der so die sorgsam sanierte Innenstadt optimal erkunden kann.

Am Laiblinsplatz

Sehenswertes

Pfullingen liegt an der Echaz, und der Fluss prägt diese Stadt. Sind zwar in den vergangenen Jahren mehrfach moderne Wohnanlagen entstanden, hat man darauf geachtet, das Gesicht der Stadt zu wahren. Einige Sehenswürdigkeiten heben sich besonders aus dem Gesamtbild heraus. Am Marktplatz sind es die Rathäuser, von denen das älteste bereits 1450 erbaut wurde und nachweislich seit 1522 als Rathaus dient. Von den vier heutigen Rathäusern sind drei Fachwerkhäuser. Eines davon war Vorratsraum, Markthalle und Schulhaus vor seiner heutigen Funktion. Der achteckige Marktbrunnen wurde 1885 von Kommerzienrat Ludwig Laiblin gestiftet. Auf ihm thront eine stolze Statue der Justitia. Fachwerkrathäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert umrahmen die Szene am Marktplatz.

Pfullinger Marktplatz mit Rathäusern

Gegenüber steht die Martinskirche, erstmaliger Bau von ca. 620 n.Chr. als Holzkirche, dann karolingische, frühromanische und staufische Bauten, 1580 Umbau des Schiffs, in der Barockzeit erfolgte der Turmaufbau. In der restlichen Fußgängerzone, von Linden- bis Laiblinsplatz, findet sich vielfach noch weiterer alter Baubestand. Das sogenannte "Schlößle" im Stadtgarten, ein um 1450 erbautes Fachwerkgebäude, beherbergt heute das Stadtgeschichtliche Museum. Die Baumannsche Mühle im Stadtgarten dient als Württembergisches Trachtenmuseum und Mühlenmuseum. Gleich daneben befindet sich das interessante Wasserrad der Mühle.

Schlößle im Stadtgarten

Der Klostersee liegt in einer modernen Wohnanlage, ist aber eine grüne Oase, wo man spazieren und dabei den Wasservögeln zuschauen kann. Die Klosterkirche des Klarissenklosters stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie steht neben der alten Bundesstraße und etwas oberhalb des Schiller-Gymasiums. Die Villa Laiblin am Rande der Innenstadt ist eine fotogene Jugendstilvilla. Die Pfullinger Hallen, gestiftet vom Fabrikanten Laiblin, sind ein architektonisches Merkmal aus der Zeit der Jahrhundertwende.

Die Martinskirche ist das geistliche Zentrum der Stadt

Sehenswürdigkeiten im Umland

An der Straße Richtung Lichtenstein-Unterhausen biegt der Weg rechts ab. Hier gelangt man zu einem der Wahrzeichen Pfullingens, dem Schönbergturm. Er steht auf einem Vorsprung der Schwäbischen Alb, genannt auch die "Pfullinger Unterhose", da der Turm die Form einer überdimensionalen Unterhose hat. Unter dem Turm befindet sich ein weites Plateau, das mit Wiese bedeckt ist. Hier hat man einen schönen Panoramablick auf das Tal. Dort fand im Jahre 2006 die Freiluftausstellung "Kunstraum Wanne" mit Skulpturen und Objekten namhafter Künstler statt. Die Wanderwege führen von hier aus durch den Wald auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb.

Blick von der "Unterhose" auf die Hochfläche Schönberg, unten im Tal Pfullingen, umrahmt von Georgenberg und Achalm

Der Übersberg mit dem Mädchenfelsen bietet einen fantastischem Panoramablick auf das Albvorland und die Achalm mit Eningen und Reutlingen. Auf dem Übersberg starten und landen bei schönem Wetter die Segelflieger. Im Café kann man sich eine Ruhepause gönnen. Die Auffahrt über den Elisenweg beträgt etwa 10 Kilometer und führt leicht ansteigend über dem Echaztal hinauf. Letztlich gibt es natürlich noch den Georgenberg, Hausberg von Pfullingen mit Blick auf die Stadt, Achalm und Reutlingen. Hier gibt es keine Gastwirtschaft, aber der Aufstieg lohnt sich. Es ist ein kleiner Pfad, der von unten durch einen Wald hinaufführt, oben steht eine Säule, die die Entfernungen zu bedeutenden Orten anzeigt.

Albtrauf vom Mädlesfelsen aus gesehen

Wohnen in Pfullingen

In Pfullingen gibt es viele schöne, ruhige Wohngebiete unterschiedlichen Ausmaßes. Zwar durchqueren auch 3 Hauptstraßen inklusive der Umgehungsstraße die Stadt von Nord nach Süd, dazwischen und daneben befinden sich aber gepflegte Straßenzüge. Am Schönsten finde ich es östlich der Umgehungsstraße, Richtung Übersberg. Die Villen ziehen sich dort noch etwas den Hang hinauf, ansonsten gibt es mehrheitlich Eigenheime die nach dem Krieg gebaut wurden. Unter dem Georgenberg, westlich der Römerstraße, befinden sich auch viele moderne Eigenheime mit tollem Ausblick. Richtung Reutlingen gibt es dann auch ein Gebiet mit vielen Wohnblocks, Reihenhäusern und mehrgeschossiger Bauweise. Derzeit in Bau ist das Wohngebiet "Mauer-Weil" an der Straße nach Sonnenbühl.

Eines der älteren Wohnviertel an der Echaz

Infrastruktur

Pfullingen hat ein Einzugsgebiet von 20 km Umkreis. Neben Grund- und Hauptschulen gibt es ein Gymnasium und Realschule mit gutem Ruf. Es gibt auch Förderunterricht. Neben einem gut besuchten Hallenbad inmitten einer Parkanlage an der Echaz hat Pfullingen auch ein Freibad mit Panorama auf die Schwäbische Alb. Öffentliche Einrichtungen wie Stadtmuseum, Trachten- und Mühlenmuseum oder die Bibliothek erfreuen sich auch im Umland großer Beliebtheit. Dank aufwändiger Stadtsanierung und dem Bau der Umgehungsstraße ist Pfullingen heute eine ruhige, grüne Stadt mit vielen Möglichkeiten zum Erholen und Genießen.

Trachten- und Mühlenmuseum

Einkaufen / Industrie

Nördlich der Stadt befindet sich das Industrieangebiet, angrenzend an Reutlingen. Hier ist alles vertreten, was man sich vorstellen kann: Von Fachmärkten für das Hand- und Heimwerken über Discounter, Großmärkte, Autohäusern bis zum Mc Donalds. Hierher kommen auch viele Einkäufer von Reutlingen, Eningen und von der Alb, gerade wegen der Vielfalt. Nun soll auch noch ein Shoppingzentrum am Südbahnhof entstehen. In der Innenstadt gibt es auch eine große Auswahl an Geschäften, Cafés, 2 Supermärkte (einer am Rande), Antiquariat, Buchladen, Reformhaus und Läden für Heimaccesoires. Man geht gerne in Pfullingen einkaufen.

Einkaufen in der Kirchstraße

Parkplätze

Das Parkplatzangebot überzeugt. Nicht nur wegen dem Parkhaus am Anfang der Fußgängerzone, beim Lindenplatz gelangt man auch zu einem kostenlosen und ziemlich zentralen Parkplatz. Eigentlich kann man überall parken, man hat in Pfullingen nie lange Wege und die Parkplätze sind überwiegend kostenlos.

Übernachtungen

In Pfullingen gibt es das Hotel Engelhardt Garni. Es verfügt über ruhige Zimmer, Internetzugang, Restaurant, Hotelbar, Hotelsafe, Konferenzräume, Wäschereiservice, Sauna, Autovermietung im Hotel, und Haustiere sind erlaubt.

Weitere Möglichkeiten zum Übernachten bestehen in der nahe gelegenen Stadt Reutlingen. Das City Fortuna Hotel in Reutlingen ist gut geeignet für Geschäftsleute. Es liegt an der Schnellstraße zwischen der Reutlinger Innenstadt und Pfullingen ist somit ein guter Ausgangspunkt für Beschäftigungen im Zentrum beider Städte. Das Konferenzzentrum des Hotels ist mit allen modernen Techniken ausgestattet und lässt keine Wünsche offen. Zur Entspannung finden Gäste eine Sauna und ein Solarium.

Pfullinger Orchideenwiese mit Blick zum Georgenberg

Für Reisende, die sowohl in Pfullingen als auch in Reutlingen und Tübingen zu tun haben, empfiehlt sich das Hotel Fortuna an der Schnellstraße B 28. Es ist komfortabel ausgestattet und bietet Frühstücksangebote für Langschläfer. Wer es etwas ruhiger haben möchte, und trotzdem die Ansprüche der Innenstadt in Anspruch nehmen will, sollte das Hotel Fürstenhof in der Kaiserpassage wählen. Es liegt in einer reinen Fußgängerzone in der Oststadt, die Altstadt befindet sich trotzdem unmittelbar vor der Haustüre. Die Passage besteht aus neueren, architektonisch anspruchsvollen Gebäuden, in deren Erdgeschoss sich meist Geschäfte und Lokale befinden. Desweiteren gibt es einen Springbrunnen, der für Atmosphäre sorgt.

Einen sehr schönen Urlaub in einmaliger Naturlandschaft kann man auch im nächst gelegenen Sonnenbühl verbringen. Das Feriendorf Sonnenmatte bietet Angebote auch für sozial schwache Familien mit Unterstützung der Organisation "Schwaben International". Sonnenbühl ist der Nachbarort von Pfullingen und mit dem ÖPNV direkt zu erreichen. An Freizeitmöglichkeiten ist hier eine Menge geboten.

Der Pfullinger Bahnhof
Anbindung

Einen Bahnanschluss gibt es seit den 70er Jahren nicht mehr, obwohl immer eine Wiederbelebung in Gespräch war. Im ehemaligen Bahnhofsgebäude befindet sich heute eine Gaststätte. Durch die Anbindung an den Stadtbusverkehr (Linie 2 Richtung Innenstadt / Ahlsberg, Linie 11 Richtung Weststadt, Römerstraße) und die Überlandlinien auf die / von der Alb gibt es aber recht gute Taktzeiten innerstädtisch, nach Reutlingen und anderswo.

Pfullingen - eine Stadt mit Wohnwert, Qualität und lohnenden Sehenswürdigkeiten.