Kloster Obermarchtal

Wallfahrtsort an der Donau

Bereits um 776 wird an dieser Stelle ein benediktinisches Kloster St.Peter erwähnt. Die Klosterkirche entstand von 1686 bis 1692 im Barockstil und wurde 1701 eingeweiht. Im gleichen Zug erfolgte die planmäßige Anlage weiterer Klostergebäude, die heute als Tagungszentrum dienen. Nach wechselnden Besitzern kam das Kloster 1973 an die Diözese Rottenburg. Es gehört zu den größten in Oberschwaben.

Ansicht der Klosteranlage mit Münster

Im Inneren ist die Klosterkirche reich geschmückt. Besonders sehenswert sind die Altäre, die Stuckverzierungen und die vielen Wandtafeln mit sakralen Darstellungen. Vom Laienbruder Paul Speisegger stammen einige der barocken Kunstwerke, so das doppelreihige Chorgestühl und der Hochaltar (Ende 17. Jahrhundert).

Besonders schön ist der Blick von der Aussichtsterrasse hinter dem Münster ins Donautal. In der Klosterkirche können Schriften und Ansichtskarten erworben werden. Parkplätze sind im Außenbereich der Anlage ausreichend vorhanden.

Lage: 89611 Obermarchtal. Erreichbar über die B 311 Ulm - Riedlingen.