Ländliche Partie in Bargen


Dieser Häuser stehen gleich an der Hauptstraße neben der Tankstelle. Das Dorf selbst hat nur rund 250 Einwohner und grenzt mit seinem Gemeindegebiet an die deutschen Städte Blumberg und Tengen.

Bargen am Randen bei Schaffhausen


Heute möchte ich die Leser mal zu einem kleinen Ausflug in die Schweiz mitnehmen. Dort gibt es im Kanton Schaffhausen nämlich den Randen. Es ist ein Höhenzug, der die südliche Fortsetzung der Schwäbischen Alb bildet und, wie man manchmal sagt, auch ein Teil von ihr ist. Der höchste Punkt liegt sogar bei Blumberg in Deutschland und erreicht rund 930 m ü. NN., bei Merishausen in der Schweiz sind es immerhin 912 m ü. NN. Die Landschaft eignet sich ausgezeichnet zum Wandern, denn der Randen ist weitgehend autofrei. Im Winter ist Langlauf möglich.

Sulz am Neckar Kurhaus Albeck


Das Kurhaus ist ein beliebtes Motiv auf Ansichtskarten aus der Zeit um 1910, aber eine Recherche im Internet liefert keinerlei Ergebnisse, was daraus geworden ist.

Rottweil vor 100 Jahren

Die Heimat der schwäbisch-alemannischen Fasnet ist immer eine Reise wert.

Balingen 15.09.1910


Wird dieses Jahr schon 100 Jahre alt. Ganz hinten links ist der Hohenzollern zu erkennen.

Mal wieder zu den Römern...


Hier lässt sich jederzeit die römische Geschichte nacherleben: Die Villa Rustica in Hechingen-Stein. Ganz in der Nähe verlief eine wichtige Handelsstraße, und die Panoramalage war sicherlich auch nicht zu verachten.

Hochwasser in Hechingen 2008















In Hechingen hatte das Hochwasser auch zugeschlagen: Hier war die Unterstadt betroffen. Keller vollgelaufen, eine Frau starb. Gegenstände riss es einfach mit, alles lag kreuz und quer.
















Sogar diese Brücke nahm beträchtlichen Schaden. In Hechingen war an dem Tag, als diese Aufnahmen entstanden, noch etwas mehr los als in Jungingen. Viele Leute bevölkerten die Straßen, und Reporterteams waren vor Ort.

Hochwasser in Jungingen 2008















Jungingen ist ein Dorf mit 1.400 Einwohnern und liegt etwa 5 km östlich von Hechingen im Killertal, das seinen Namen von der benachbarten Ortschaft Killer hat. Am Abend des 2. Juni 2008 überschwemmten Wassermassen die Straßen Jungingens, die Starzel trat über die Ufer, zahlreiche Keller liefen voll und zwei Frauen starben, als ihr Auto mit fortgerissen wurde.
















Die Aufräum- und Sanierungsarbeiten erstreckten sich über Wochen, es wurde zu Spenden aufgerufen, überall in den Straßen stapelten die Bürger kaputten Hausrat oder warfen ihn gleich in Container. Diese Autos wurden Opfer der Fluten, wie so vieles andere. Und nicht nur hier, auch in den Nachbarorten richtete die Katastrophe erheblichen Schaden an. Davon morgen mehr.

Zum Glück kein Problembär...


...sondern nur ein Zirkusbär. Natürlich ist der Maulkorb ein Muss. Man kann sich gut vorstellen, wie das Paar herumzog und die Leute in Stadt und Land begeisterte. Eine echte Attraktion eben.

Wie auf dem Jahrmarkt...


...und wahrscheinlich war dieser Bärendompteur dort auch regelmäßig anzutreffen. Die Aufnahme stammt irgendwo aus unserer Gegend. Sicherlich kamen die beiden ganz schön rum in der Welt.

Burg Hohenzollern (855 m)

Passt so richtig gut zum Wochenende und ist eines der Wahrzeichen der Schwäbischen Alb:
Die Burg Hohenzollern oberhalb von Hechingen.

Etwas ganz Besonderes: Der Märzenbrunnen


Unweit des Kornbühls kann man nach schneereichen Wintern einem ganz besonderen Spektakel beiwohnen: Eine Senke am alten Ringinger Weg füllt sich mit Wasser und wird zu einem See, dem Märzenbrunnen. Nach wenigen Wochen verschwindet er dann wieder. Lage: Zwischen den Burladinger Ortsteilen Salmendingen und Ringingen, in der Nähe der Kreisstraße.

Heute geht es mal wieder auf die Alb...


...und natürlich ist Schnee auch dabei. Im Bild der Kornbühl mit der Salmendinger Kapelle. Die Kuppe hebt sich auf freiem Feld von der übrigen Landschaft ab und bietet weite Ausblicke.

Kloster Bebenhausen im Schönbuch


Immer gut für einen Ausflug, da nicht allzu weit entfernt von den großen Ballungszentren im Umland der Schwäbischen Alb. Aber trotzdem findet man hier garantiert viel Ruhe und Erholung. Hinter der Klosteranlage kann man kilometerweit in den Wald hineinlaufen.

Rottenburg-Baisingen Jüdischer Friedhof


Der Friedhof liegt auf einer Anhöhe über dem Dorf, mit herrlicher Aussicht auf die Umgebung und zur Schwäbischen Alb. Die Grabmale sind überwiegend in akzeptablem Zustand, obwohl die ganz alten schon sehr verwittert sind, aber ein Verein kümmert sich darum.

Ich habe mir den Friedhof im Rahmen einer Führung beim Tag der offenen Tür angeschaut und war tief beeindruckt. Auf einem Grabmal hatte eine jüdische Familie einen Zettel unter einen Stein gelegt, sicherlich um auf diese Weise Kontakt zu Verwandten aufzunehmen. Wie so oft, hat der Stein eine ganz besondere Symbolkraft. Jeder Besucher, der einen Stein hinterlässt, erweist so dem Verstorbenen die letzte Ehre.

Die Synagoge in Rottenburg-Baisingen


In dem Stadtteil von Rottenburg, zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb gelegen, lebten Juden seit dem 16. Jahrhundert. 1784 erbaute die jüdische Gemeinde ein Gotteshaus in einer kleinen Gasse. Die vollständige Zerstörung in der Reichsprogromnacht konnte verhindert werden, weil Wohnhäuser angrenzten. Jedoch wurde der Innenraum verwüstet. In der Folge als Scheune genutzt, befindet sich hier mittlerweile eine Gedenkstätte. Besuchern werden Führungen und Filme angeboten, auf der ehemaligen Frauenempore gibt es eine Ausstellung und der Sternenhimmel an der Decke ist vorbildlich restauriert. Des Weiteren liegt knapp außerhalb des Ortes noch der jüdische Friedhof mit sehenswerten Grabmalen.


Besuch auf Schloss Weitenburg


Die Ursprünge des Schlosses sind im Jahr 1062 anzusiedeln, als sich hier eine befestigte Wehrburg befand. Im Laufe der Zeit wechselten mehrfach die Besitzer, verschiedene Baustile hielten hier Einzug. 1720 kaufte Freiherr Rupert Rassler von Gamerschwang das Schloss, dessen Nachkommen es bis heute besitzen. Außer dem Besuch des sehr interessanten Innenhofes und der Nebengebäude lohnt sich die Einkehr ins Restaurant. Die Terrasse bietet eine grandiose Aussicht ins Neckartal.



Starzach-Börstingen, Rottenburger Straße


Zwischen Rottenburg und Horb befindet sich im Tal des Neckars das rund 800 Einwohner zählende Dorf Börstingen. Es bietet sich an für kurze Aufenthalte, Pausen während der Radtour durch das Neckartal und eine Besichtigung des Heimatmuseums oder der renovierten Kirche Sankt Ottilia. Von hier aus führt eine Straße zum Schloss Weitenburg, von dem es morgen ein Bild gibt.

Rottenburg Schadenweilerhof 1936


Etwa zwei Kilometer südlich von Rottenburg liegt am Waldstück Rammert der Schadenweilerhof. Hier befand sich das Dorf Schadenweiler, das in einer Stiftungsurkunde des Klosters Hirsau um 1100 erstmals erwähnt und im 15. Jahrhundert wüst wurde. Um 1570 wurde ein Adelssitz errichtet, später wurde der Hof mehrere Male zerstört. Im Dritten Reich richtete die SA eine Schule ein, aus dieser Zeit stammt auch die abgebildete Ansichtskarte. Seit 1954 ist der Schadenweilerhof Sitz der Hochschule für Forstwirtschaft.

Rottenburg - Ganz im Stil von Vorderösterreich...


...zu dem es auch mal gehört hat, präsentiert sich das barocke Rathaus von 1735. Der Baumeister Johann Felder stammte aus dem Bregenzerwald. Direkt daneben steht der Dom Sankt Martin.