Und hier geht`s zur Wurmlinger Kapelle


Von Wurmlingen bei Rottenburg kann man gut den Aufstieg zur Kapelle meistern. Der Ort ist recht hübsch, abgesehen von der Durchgangsstraße noch überwiegend ländlich, und es gibt die Pfarrkirche Sankt Briccius, 1821 im Stil des Historismus erbaut.

Alt und ehrwürdig: Schloss Roseck


Ein nicht so ganz bekanntes Ausflugsziel ist das Schloss Roseck über dem Ammertal bei Tübingen-Unterjesingen: Es wurde 1287 erstmals erwähnt und war später im Besitz des Klosters Bebenhausen, nach der Reformation kam es an Württemberg.

Heute befindet sich hier ein Altersheim. Im Sommer ist eine Gartenwirtschaft geöffnet. Man kann das Gelände besichtigen, die schöne Aussicht genießen und weite Spaziergänge in dem angrenzenden Waldgebiet machen.

Über den Dächern von Tübingen


Wunderschön auch die Aussicht vom Unteren Schlosstor. In südlicher Richtung die Vorstädte und der Ortsteil Derendingen, dahinter der Trauf der Schwäbischen Alb. In östlicher Richtung die Altstadt, hier im Bild, mit Stiftskirche, Österberg und Neckartal.

Die Aufnahme stammt vom August 2005.

Tübingen Unteres Schlosstor


Das Untere Schlosstor wurde 1603 bis 1607 im Stil der Renaissance unter dem württembergischen Herzog Friedrich I. erbaut und ist deshalb auch als Friedrichstor bekannt. Es gilt als eines der schönsten Renaissanceportale Süddeutschlands. An seinem Entwurf und der Planung waren die berühmten Baumeister Hans Braun und Heinrich Schickhardt beteiligt, an der Ausführung Christoph Yelin. Das Tor ist reich mit Reliefs, Säulen, Figuren und Tieren verziert, das zentrale Motiv ist das Wappen der württembergischen Herzöge.

Heute ein Ansichtskartengruß aus Tübingen


Der typische, oft fotografierte Blick von der Neckarbrücke auf die Häuserzeilen unter der Stiftskirche. Links die Neckarinsel mit der Platanenallee.

1964: Aussicht von der Achalm


Ein Panorama von der Achalm auf die Reutlinger Innenstadt im Oktober 1964. Im Hintergrund sieht man auf der linken Seite die markante bewaldete Kuppe des Käpfle (Alteburg) an der Straße nach Gönningen (593 m ü.NN.).

1964: Ein Ausflug auf die Achalm

Der Hausberg der Reutlinger bietet mit seinen 707 Metern Meereshöhe eine tolle Aussicht auf die Stadt, nach Tübingen, in den Schwarzwald, über den Schönbuch bis nach Stuttgart und natürlich auf die Schwäbische Alb. Rund um den Berg kann man auch gut wandern, und wer besucht nicht gerne die alte Ruine auf der Kuppe ?

Reutlingen Klein-Venedig 1964


Das Motiv vieler früher Ansichtskarten aus Reutlingen war das Gerber- und Färberviertel Klein-Venedig. Es lag direkt an der Echaz in Sichtweite des Tübinger Tores. Leider hatte man vor wenigen Jahrzehnten keinen Sinn für die Einmaligkeit des Ensembles, sondern riss es einfach ab.

Einen Blick auf die Reutlinger Marienkirche...


...hatte der Fotograf während eines Stadtbesuches im Oktober 1964 und hat diese schöne Aufnahme gemacht. Die Reutlinger Altstadt bietet immer noch viele pittoreske Ecken und einen erhaltenswerten Baubestand.

60er Jahre: Reutlinger Marktplatz mit Spital


Links der Maximiliansbrunnen, rechts das Spital. Geradeaus führt die Wilhelmstraße Richtung Hauptbahnhof. Hier sieht man sogar noch die Schienen der Straßenbahn, welche ihren Betrieb im Jahre 1974 eingestellt hat. Ein VW Käfer fährt die Straße hoch, heute geht das nicht mehr, denn sie ist zur Fußgängerzone ausgewiesen.

Reutlingen in den 60er Jahren


Ein schönes Panorama, das vor fast 50 Jahren aufgenommen wurde: Das Gartentor mit der Marienkirche und dem Georgenberg im Hintergrund.

Ein gut erhaltenes Gemäuer bei Melchingen


...befindet sich südöstlich des Dorfes auf der "Halde". Hierhin gelangt man über einen gut ausgebauten Fahrweg, der dann in einen Waldweg abzweigt.
Die Ruine Hohenmelchingen wurde 1344 erstmals erwähnt, der Besitz wechselte von den Württembergern an einen Privatherren und dann zu den Werdenbergern. 1580 wird sie als brachliegend bezeichnet.
Der Rundgang macht Spaß, auch heute sind noch viele Konturen der alten Anlage zu erkennen, und man kann sich vorstellen wie es hier früher aussah.

Verschneites Erpfingen auf der Sonnenalb


Blick von der Straße zum Feriendorf Sonnenmatte Richtung Erpfingen. Hier können Einheimische wie Gäste in sportlicher Hinsicht einiges erleben: Erpfingen bietet im Winter Abfahrtski, Langlauf, Eislaufplatz und Winterwandern. Wenn`s wärmer wird, ist wieder Zeit für die Sommerbobbahn.

Ländliches Dorfidyll in Dapfen


Private Aufnahme von Dapfen im Lautertal, unweit von Gomadingen, Datum unbekannt. Bei den Gebäuden auf dem Berg handelt es sich um das Pfarrhaus, dahinter steht die evangelische Martinskirche.

Schloss Grafeneck 1930


Das Jagdschloss der württembergischen Herzöge liegt zwischen Münsingen und Gomadingen und wurde 1560 erbaut. Nicht unerwähnt bleiben sollte die traurige Geschichte, die mit diesem Ort in jüngerer Zeit einherging. 1928 nahm die Samariterstiftung das Schloss in ihren Besitz und brachte hier behinderte Menschen unter. Durch die Nazis beschlagnahmt, wurden in Grafeneck von Januar bis Dezember 1940 über 10.600 behinderte und kranke Menschen ermordet. Diese wurden aus der gesamten Umgebung, zum Beispiel aus der Anstalt Zwiefalten, hierher gebracht. Seit dem Krieg dient das Gelände als Heimstätte für behinderte und psychisch kranke Menschen, zudem erinnert ein Dokumentationszentrum an die Vergangenheit.

Truppenübungsplatz Münsingen 1911


Diese Ansichtskarte wurde im September 1911 verschickt und zeigt das Barackenlager auf dem Truppenübungsplatz Münsingen. Der Spruch heißt:

"Wer im Sommer Schnee will seha,
Braucht net in die Berge z`geha,
Der ka nach Münsingen ohn` Gefohr,
Dort uf d`r Alb schneit`s ganze Johr."

Der Leser mag etwas schmunzeln, weil so ganz stimmt dieser Spruch doch nicht. Im Sommer liegt hier natürlich kein Schnee mehr. Aber im Winter hat man eine hohe Garantie für Kälte und Schnee, weshalb die Gegend auch als "Schwäbisch-Sibirien" bekannt ist.

Verschneite Dorfstraße in Gruorn


Winter in Gruorn, dem verlassenen Dorf auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen. Vor über 70 Jahren mussten die Einwohner diesen Ort verlassen, heute können Besucher wieder auf Besichtigungstour gehen.

Reutlingen - Sehenswürdigkeit erster Klasse


Die Stadt Reutlingen plant derzeit zusammen mit dem Betreiber ECE ein Einkaufszentrum in der Innenstadt. Dazu gab es bereits zahlreiche Berichte und Wortmeldungen. Auch ich habe die Gunst der Stunde genutzt und einen Leserbeitrag geschrieben, der gestern im Reutlinger General-Anzeiger (GEA) erschien:

"Ich begrüße grundsätzlich die Etablierung eines Einkaufszentrums in der Innenstadt. Reutlingen hat 110.000 Einwohner und sollte seiner Größe gerecht werden, indem es auch eine Anlaufstelle für das Umland ist. Ein Einkaufszentrum auf dem Postareal fände ich nur dann gut, wenn die Hauptpost erhalten bleibt. Der Charakter des Gebäudes ist doch sehr prägend und von Vorteil für Reutlingen. Man könnte die Hauptpost ja leicht baulich integrieren.

Eine weitere Variante ist derzeit im Gespräch, nämlich der Abriss des Rathauses und die Errichtung eines Einkaufszentrums auf dem dortigen Areal. Das heutige Rathaus ist ein pseudomoderner, aber hässlicher Verwaltungsbau, der höchstwahrscheinlich noch mit Asbest verseucht ist. Reutlingen hatte an dieser Stelle früher ein wunderschönes Rathaus aus dem Barock, das im Krieg zerstört wurde.

Ich könnte mir es gut vorstellen, wenn der jetzige Komplex abgerissen und an der Marktplatzseite eine Rekonstruktion des alten Rathauses errichtet wird. Dann hätte Reutlingen endlich wieder eine Sehenswürdigkeit erster Klasse in bevorzugter Lage. Dieses Gebäude könnte der Stadtverwaltung, aber auch anderen Zwecken dienen.

Man könnte sogar darüber nachdenken, nur das Gebäude mit dem Bistro Alexandre abzureißen, denn dort stand schließlich früher das Rathaus. Ich denke, auch wenn man sich für das Postareal als Standort für ein Einkaufszentrum entscheidet, so sollte man doch auch darüber nachdenken, was man mit dem Rathaus macht."

Frühlingslandschaft bei Westerheim


So schön und warm hätte man es bei den derzeitigen Temperaturen auch gerne mal ! Aber es dauert ja hoffentlich nicht mehr lang, dann können wir schon wieder die pralle Sonne spüren und Blumenwiesen wie diese genießen.
In Westerheim ist übrigens touristisch einiges los, neben dem Familienpark gibt es hier auch die Schertelshöhle und die Höhle "Steinernes Haus", viele Wanderwege, Unterkünfte und natürlich den Campingplatz.

Am Eichberg bei Laichingen


Bei Laichingen befindet sich das Naturschutzgebiet Eichberg auf 754 m ü.NN. Hier gibt es ein kleines Tal, das zu beiden Seiten mit Wacholder bewachsen ist. An einem Ende steht das Schützenhaus, bis zu dem auch die Anfahrt möglich ist. Wanderwege führen von hier aus in alle Richtungen. Vom höchsten Punkt der Wacholderheide hat man eine Aussicht über die Alblandschaft und nach Laichingen.

Die Altstadt von Blaubeuren...


...eignet sich hervorragend zum Bummeln. Man kann hier schöne alte Gebäude ansehen, und gut zu Mittag essen. Bekannt ist die Kleinstadt durch den Blautopf, wo Quellwasser aus einer Höhle tief im Berg entspringt, und zunehmend überregional auch durch das Urgeschichtliche Museum
http://www.urmu.de,
das die Archäologie und Geologie der Schwäbischen Alb dokumentiert.

Blick vom Ulmer Münster auf das Fischerviertel


Wo das malerische Viertel liegt, sieht man auf diesem Bild. Links unten das Rathaus von 1370, unweit entfernt der Metzgerturm und die Stadtbefestigung. Darüber die Donau, welche die Stadt Ulm vom bayrischen Neu-Ulm trennt. Die Aufnahme wurde wie die vorherige im September 2009 gemacht.

Schiefes Haus im Ulmer Fischerviertel


Das Fischerviertel, zwischen dem Ulmer Münster und der Donau gelegen, muss für Besucher auf jeden Fall auf dem Programm stehen. Hier gibt es kleine Bäche, an denen malerische alte Häuser stehen. Das Bild zeigt das Schiefe Haus, das aus dem 14. Jahrhundert stammt und von den Schiffsmeistern genutzt wurde. Bereits vor mehreren hundert Jahren begann es abzusinken. Seit 1995 befindet sich ein Hotel in diesem Haus.

Ulmer Straßenbahn am Ehinger Tor 1975


Die Straßenbahn in Ulm gibt es seit 1897. Früher verkehrten bis zu vier Linien in der Stadt, die größtenteils nach und nach eingestellt wurden. Die Linie 2 vom Hauptbahnhof Neu-Ulm zum Ulmer Hauptbahnhof musste 1944 wegen der Bombenangriffe ihren Betrieb einstellen und wurde auch nicht wieder aufgenommen. Nach dem Krieg gab es dann nur noch die Linie 1, die von Söflingen bis zum Stadion bzw. auch zur Donauhalle fuhr, hier in einer Aufnahme vom 29.04.1975 an der Haltestelle Ehinger Tor. Seit 1980 verkehrte die Linie 1 nun regelmäßig bis zur Donauhalle. 2009 ging die 4,6 km lange Verlängerung bis nach Böfingen / Ostpreußenweg in Betrieb. Der Bau weiterer Strecken ist im Gespräch, z.B. zur Universität, nach Neu-Ulm und nach Senden.

Die Johanneskirche in Wittlingen bei Bad Urach


Die Wittlinger Sankt-Johannes-Kirche hat ihre Ursprünge um das Jahr 1100. Sie weist einen gotischen Chor auf. Im Inneren befinden sich Bemalungen vom Ende des 15. Jahrhunderts. Auf dem Kirchhof steht das Ehrenmal für die Gefallenen. An der Außenwand des Gotteshauses befinden sich zwei sehr alte verzierte Grabplatten.

Ländliches Hengen bei Bad Urach


Hengen ist ein guter Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren, im Winter ebenso zum Ski fahren. Eine Kirche wurde erstmals 1275 erwähnt, der Großteil davon entstand vor 1500. Rund um die Kirche mit dem spätgotischen Chorturm befindet sich auch der Friedhof mit einem Gefallenendenkmal. Gegenüber stehen das Rathaus (links im Bild) und weitere ländliche Gebäude. Bereits mehrmals wurde das Dorf für seine Verschönerungsaktionen mit Preisen ausgezeichnet.

Urach vom Hochberg aus 1925


Ein älteres Panorama auf die württembergische Residenzstadt Bad Urach. Links der Hohenurach, rechts geht es durchs Ermstal nach Metzingen.

Hohenneuffen, 743 Meter über dem Meer


Zweifellos eine der schönsten Burgen der Schwäbischen Alb: Der Hohenneuffen. Seine markante Befestigungsanlage ist noch gut erhalten, und auch wegen der guten Aussicht ist es eine Freude, hierher zu kommen.

Esslingen Marktplatz mit Burg 1915


Esslingen mit seinen vielen Bürgerhäusern, der Stadtbefestigung mit Türmen und Toren und zahlreichen Kirchen und Pfleghöfen lohnt zu jeder Jahreszeit einen Besuch.

Weihnachtsmarkt vor der Stuttgarter Stiftskirche


Weihnachtliche Stimmung vor der Stiftskirche in Stuttgart. Das altehrwürdige Gotteshaus hat seine Ursprünge um das Jahr 1000 und ist Hauptkirche der Evangelischen Landeskirche von Württemberg. Obwohl im Krieg schwer zerstört und vereinfacht wieder aufgebaut, befinden sich hier sehenswerte Kunstschätze aus dem Mittelalter.