Der Osterbrunnen in Bad Urach

 Alljährlich ein Grund zur Freude: Mitten auf dem Marktplatz der württembergischen Kurstadt...

...sorgt eine reichhaltig geschmückte Installation für eine festliche Stimmung.

 Fein gemacht mit Eiernestern, sattem Grün und Kerzen ist der Osterbrunnen ein Genuss für Jung und Alt.

Ringelreih mit bunt bemalten Eiern

Frohe Ostern!

Schloss Kirchheim unter Teck

Schloss Kirchheim wurde während der Reformationszeit von Herzog Ulrich von Württemberg (1487-1550) erbaut.

Ähnlich wie in Nürtingen, diente das Schloss Kirchheim dem herzoglichen Haus als Witwensitz.

Gut sichtbar ist der ehemalige Wassergraben, der das Schloss vor feindlichen Angriffen beschützte.

Ergänzend führte eine mächtige Mauer einmal um die Stadt herum. Davon sind heute nur noch Teile erhalten. Am Schloss und am Vogthaus sind diese besonders repräsentativ.

Die prunkvollen Räume von Schloss Kirchheim sind durch ein Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Die herzoglichen Gemächer, die Franziska von Hohenheim um 1800 einrichtete, sind bis heute erhalten. Sie lebte und starb hier am Neujahrstag 1811. Ob antiquarisches Mobiliar, Kaffeegeschirr, Gemälde, eine alte Schlosskapelle und vieles mehr erfreut das Herz des Besuchers.

Fachwerk am Schloss in Kirchheim unter Teck

"Altes Haus", früher Gasthaus und Herberge, 1538 erbaut

"Altes Forsthaus erbaut 1571, Gasthaus von 1662 bis 1962", so an der Außenwand zu lesen.

Gasthaus "Altes Forstamt" mit Fachwerktürmchen am Beginn der Marktstraße

Kloster Kirchheim unter Teck

Nördlich des Stadtkerns liegt ein reizvoller Komplex aus verschiedenen Gebäuden, die in gegenwärtiger Zeit sorgsam restauriert wurden. Sie sind der Rest einer alten Klosteranlage.

Einst waren die Dominikanerinnen in diesem Kloster zuhause. Zu dem Besitz gehörten große Ländereien. Nach der Reformation wanderten die Nonnen ab, bis das Kloster schließlich geschlossen wurde.

 Nach Zerstörung und Brand wurde die Anlage im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut.

Die Herzöge von Teck sicherten dem Kloster ein gutes Überleben. Nach dem Niedergang wurde das Anwesen dem Herzogtum Württemberg unterstellt.

Die Zahl 1626 über dem Eingangsportal weist auf das Erbauungsjahr hin.

Heute residiert hier das Finanzamt.

Vogthaus, Stadtmauer und Bastion in Kirchheim unter Teck

Das Vogthaus befindet sich auf der Nordostseite der Stadt. Umgeben von historischem Ambiente, ist es Sitz der Familienbildungsstätte Kirchheim unter Teck.

Die Stadtmauer geht baulich in die Bastion über. Beide wurden im 16. Jahrhundert von den Herzögen von Württemberg errichtet.

Stadtmauer mit Wehrgang

Einlass zum Wehrgang

Steinerner Torbogen

Bastion mit Rundturm

Das Rathaus in Kirchheim unter Teck

Das Rathaus von der Stadtmauer gesehen

Das Kirchheimer Rathaus ist mit seinem Fachwerk ein Schmuckstück der schwäbischen Stadt. Es wurde 1722 zwischen Marktplatz und Martinskirche erbaut.


Städtisches Museum im Kornhaus in Kirchheim unter Teck

Das Museum ist weit über die Grenzen Kirchheims hinaus bekannt. Es liegt zwischen dem Max-Eyth-Haus und dem Rathaus. Auf vier Stockwerken wird hier das kulturelle Erbe der Region bewahrt und anschaulich präsentiert.

 Mobiliar des Bürgertums am Beginn zur Dauerausstellung

Herzogliche Amtsstube

Versteinerung eines Fischsauriers

Skelett eines Höhlenbären

Römische Fußbodenheizung und keramische Funde

Lanzen und Schwerter aus dem Mittelalter

Das schmiedeeiserne Museumsschild heißt den Besucher herzlich willkommen.

Die Veröffentlichung der Fotos erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Städtischen Museums im Kornhaus, Kirchheim unter Teck.

Wochenmarkt in Kirchheim unter Teck

Rund um Marktstraße und Stadtbrunnen

 Reges Markttreiben auf der Südseite

Marktplatz mit Hotel Waldhorn

Kornstraße zum Museum im Kornhaus

Ecke Kornstraße / Marktplatz

Blick zur Marktstraße

Wanderung auf den Jusi bei Kohlberg

Die Wanderung startet an der Kreisstraße 1210. Am Rand von Kohlberg befindet sich ein Wanderparkplatz.

Ein Blick zurück nach Kappishäusern und Richtung Metzingen

Das Naturschutzgebiet "Auf dem Berg" zeichnet sich durch seinen albtypischen Magerrasen mit regional vorkommenden Tier- und Pflanzenarten aus.

Alleinstehender Baum auf einem Hügel

Schon von geringer Höhe kann man auf Kohlberg, Großbettlingen und Nürtingen sehen, bis hinter zum Neckartal und zu den Orten in der Umgebung von Stuttgart.

 Vom Wanderpfad kann man die Spuren der Erosion am Jusi gut erkennen.

Hinten links Beuren, rechts davon Neuffen und darüber der Hohenneuffen

 Die schneebedeckte Hochfläche auf 673 Meter über dem Meeresspiegel. Rechts befindet sich der Ortsrand von Neuffen, schräg darüber Beuren und die hintere Kuppe ist die Burg Teck.

Hier sieht man weite Teile des ehem. Landkreises Nürtingen. Vorne liegt Kohlberg, hinten die Kreisstadt und weiter oben Wendlingen. Trotz einer Einwohnerzahl von ca. 160.000 und mit Nürtingen und Kirchheim zwei Städten von über 20.000 Einwohnern wurde der Landkreis am 1. Januar 1973 aufgelöst.

Auf dem Plateau des Jusi gibt es eine Schutzhütte mit Grillstelle.

Ruhepause mit Blick ins Albvorland

Dörfer rund um den Jusi
Oben: Grafenberg, Bempflingen, Großbettlingen, Tischardt
Unten: Kohlberg