Exotenwald Grafenberg

Bunte Vielfalt im Exotenwald

Das Arboretum im Florianwald befindet sich an der Straße nach Kohlberg.
Hierzu biegt man im Ortskern rechts ab, fährt aus dem Ort heraus und gelangt vor einer Linkskurve zu einer Abzweigung, von wo es zu einem Waldparkplatz geht. Hier startet der Rundgang durch den Exotenwald.

Infotafel am Parkplatz

Am Rande des Weges und in umzäunten Gehegen befinden sich viele unterschiedliche Nadel- und Laubholzgewächse. Es handelt sich dabei um exotische Bäume aus Regionen Europas, Asiens, Japans, Amerikas und Ozeaniens, die sonst in unseren Breiten nicht heimisch sind. Sehr schön anzusehen sind auch die riesigen Mammutbäume.

Nadelbaum

Der Wald wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts angelegt. Damals öffnete sich das Bürgertum für Interessengebiete, die sonst nur der Wissenschaft vorbehalten waren. Das Reisen in ferne Länder war durch verbesserte Verkehrsmittel schneller möglich. Auf diese Weise gelang der Austausch von botanischen Gütern mit Ländern auf fremden Kontinenten.

Gehege

In einem Kasten kann man sich ein Faltblatt entnehmen, mit dem der Spaziergang begreifbar gemacht wird. Es dient auch zur Orientierung. Der Eintritt ist kostenlos. Für Familien und Freunde der Flora fremder Länder ist der Wald als Ausflugsziel absolut zu empfehlen.

Eingang zum Laubholz-Arboretum

Gasthaus Adler in Bernloch

Das Gasthaus Adler in Bernloch wurde im 17. Jahrhundert gegründet und blieb über viele Generationen in schwäbischem Familienbesitz.

In früheren Jahrhunderten befand sich im Adler eine Poststation. Hier gab es Verpflegung für Boten und Pferde, und sie konnten eine Rast einlegen. 1836 erfolgte ein großzügiger Umbau des Gasthauses.

Der Adler war stets ein Treffpunkt für die Dorfbewohner, die Vereine und von Durchreisenden.

Nach Ostern 2008 wurde das Gasthaus mitsamt den Nebengebäuden abgerissen. Danach wurde an gleicher Stelle bis 2009 die Seniorenwohnanlage "Im Adler" gebaut. Hier befindet sich auch der Bürgertreff mit einem Festsaal für ca. 80 Personen.

Die Geschichte der Schwäbischen Alb spannend begreifbar gemacht

Jürgen Meyer, der Bildredakteur beim Reutlinger General-Anzeiger ist, unternimmt Reisen durchs Land und begibt sich auf die Spur von Rätseln und Geheimnissen.

Wie ich die auf die Bücher aufmerksam wurde

Den ersten Band dieses Autors habe ich schon vor einigen Jahren geschenkt bekommen. Damals fing ich an, mich für Heimatgeschichte und Archäologie zu interessieren, und da kamen diese Geschichten gerade recht. Meine Familie kommt ursprünglich gar nicht aus Schwaben, sondern aus einer ganz anderen Gegend. Und doch konnte ich mit Hilfe des Buches gut in die Traditionen und kulturelle Gebräuche des Landes hineinfühlen.

Die Burg Hohenstein wurde im Mittelalter von Rittern und Adligen bewohnt

Entführt in eine sagenumwobene Welt

Einmal ging es um ein verschwundenes Dorf in der Nähe von Tübingen. Über das gleiche Schicksal erzählte Herr Meyer von Landscron, ein Name den ich mir aufgrund der Seltenheit gemerkt habe. Hierbei handelt es sich um eine untergegangene Stadt bei Rottenburg, wo aber bis heute noch Reste der Befestigung stehen sollen. Dann ging es darum, ob der Burg Achalm einst eine andere Burg gegenüber stand. Dort, auf dem Gutenberg bei Eningen, soll sie gewesen sein. Von einem rätselhaften Münzfund bei Oberstetten war die Rede. Der Gedanke faszinierte mich, dass so etwas auf der Alb noch möglich ist.

Selbstverständlich besorgte ich mir nach und nach die weiteren Bände von Jürgen Meyer. Immer wieder warf er Fragen auf und versuchte, diese anhand von Bilddokumentation und Geschichten zu klären. Hier und dort ein Wall, der nicht auf natürliche Weise zustande kommen konnte. Felsen, die so aussehen, als hätte jemand ein Gesicht hinein gemeißelt. Dann alte Dokumente, die von Dörfern berichten, die es heute gar nicht mehr gibt. Dazu Berichte über geheimnisvolle Kultstätten, wo kaum noch einer Bescheid weiß.

Kurzum...

beim Kauf von Büchern dieses Autors tut man nicht nur seinem ortsansässigen Buchhändler etwas Gutes. Es wird einem damit nie langweilig werden. Der Leser wird durch das Stöbern in den Geschichten und beim Betrachten der Bilder angeregt, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen und das Land zu erforschen.

Jürgen Meyer macht historische Begebenheiten auf eindrucksvolle Weise wieder lebendig. Wenn man erstmal eines seiner Bücher gelesen hat, will man bald alle haben.

Buchrezension geschrieben von Sebastian Poster

Kuhidylle auf der Alb bei Melchingen




Frühlingshafte Reise durch das Lautertal

 Wacholderheide am Schömberg bei Gomadingen

Landstraße bei Bichishausen

 Felsformationen bei Gundelfingen

Die Lauter unterhalb der Burg Derneck

Bei Indelhausen

Bei Anhausen

Rezepte für Knöpflein von 1836

Knöpflein oder Knöpfle sind ein beliebtes Gericht in Schwaben. Wie bei Spätzle handelt es sich um Teigwaren, die geschabt, gepresst oder gehobelt werden. Knöpfle sind etwas kleiner und runder als Spätzle und fester im Biss.

Die Rezepte stammen aus einem alten Kochbuch von 1836.


Variante 1

1 eigroßes Stück Butter
1 Ei
Semmelmehl
Mehl
Salz
Brühe

Variante 2

Zerkrümeltes Weißbrot
Butter
Eier
Salz
Brühe

Zubereitung:

Rühre Butter, wie ein Hennenei in der Größe, für 1 Person recht ab. Rühre ein Ei wohl daran ab; mische halb Semmelmehl und halb schönes Mehl mit Salz daran, doch so, dass der Teig nicht zu fest wird. Lass ihn ½ Viertelstunde stehen, und lege davon ganz kleine Knöpflein in die siedende Brühe.

Oder: Zupfe die Musel (Krume) von weißem Kreuzerbrot recht klein, menge zergangene frische Butter, Eier und Salz daran, verrühre alles, und koche nach einer Viertelstunde die Knöpflein wie oben.


Braune Butterknöpflein

Gebackene Rinde von Weißbrot
Süßer Rahm
Butter
2 Eier
Salz
Brühe

Dörre von weißem Brot die Rinde braun, stoß sie, wenn sie kalt ist, recht fein, feuchte sie ein wenig in süßem Rahm an. Rühre etwas Butter mit 2 Eiern ab, rühre mit Salz alles wohl durcheinander, und leg kleine Knöpflein in die siedende Brühe.


Zu Suppen

1. Sollte der Teig, wenn man die Knöpflein macht, zu dick sein, so kann man ihn mit Milch oder Wasser, oder einem Ei verdünnen. Ist er zu dünn, oder verfahren die Knöpflein, so darf noch etwas weißes oder Semmelmehl dazu genommen werden. Es wird deswegen zuerst mit einem Knöpflein die Probe gemacht.

2. Wenn die Milch fehlt, so muss man, wenn es tunlich ist, den Teig mit Wasser anmachen.

3. Beinahe an alle Knöpflein und Strudeln kann etwas Grünes, zum Beispiel Petersilienkraut, Zwiebelröhre, Selleriekraut etc. gewiegt werden.

4. Bei den Knöpflein sieht man, ob sie ausgekocht sind, wenn man eines verschneidet. Ist es nicht mehr roh, oder klebt es nicht mehr am Löffel oder am Messer, so sind alle ausgekocht.

5. Das Salz muss bei allen Knöpflein gleich an den Teig kommen.

6. Die Knöpflein sollen überhaupt langsam sieden, nicht aufwallen, oder, wie wir sagen, flottern, und sogleich in Brühe gekocht werden.

Unterwegs am Bussen

Der auf 767 Meter Höhe gelegene Berg in Oberschwaben ist ein bedeutender Pilgerort.

Gläubige kommen zur Verehrung der Maria an den Bussen.

 Die Wallfahrtskirche auf der Spitze ist das Ziel der Pilger.

Am Treppenaufgang zur Kirche

Das Ehrenmal für die örtlichen Gefallenen des Ersten Weltkrieges

Eingangsbereich hinter der Kirche mit dem Geistlichen Zentrum auf der linken Seite

Rundweg auf dem Bussen mit Blick auf Offingen

Der Aussichtsturm der Bussenruine

Die Burgruine auf dem Bussen

Die mittelalterliche Ruine befindet sich in Oberschwaben, östlich von Riedlingen nahe dem Dorf Offingen, auf dem 767 Meter hohen Bussenberg.

Die Burg muss schon sehr alt sein und gehörte bereits im 13. Jahrhundert zum schwäbisch-österreichischen Gebiet. Nach einer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde sie nicht wieder aufgebaut. Das Gelände ist gut begehbar und gewährt einen schönen Ausblick.

Ein Jesuskreuz im Außenbereich symbolisiert die Bedeutung des Bussen als Wallfahrtsberg und als Ort des Glaubens.

Die Umfassungsmauer

Treppenaufgang zum Aussichtsturm

Blick aus dem Burgfenster auf Oberschwaben

Navigationstafel auf dem Aussichtsturm
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